Teilen-Geben-Nehmen-Miteinander
leben
11.11.2004 St.-Martins-Tag in Zittau
Alljährlich am 11. November
wird der Martins-Tag gefeiert. Dieser Tag erinnert an die Taten eines
römischen Legionärs, Martin von Tours (316 bis 397), der
während eines Feldzuges in bitterer Winterskälte seinen Mantel
mit einem hungernden und frierenden Bettler geteilt haben soll. Bald
danach gab Martin den Soldatenberuf auf, wurde Priester und schließlich
sogar zum Bischof gewählt.
Wer teilt empfängt Freude
und Wärme – diese Erfahrung soll insbesondere an dem Martinstag
ins Gedächtnis gerufen werden. Symbolisch werden deshalb wärmende
Martinsfeuer angezündet und die sogenannten Martinshörnchen
untereinander und miteinander geteilt.
Schon seit mehreren Jahren ist der Zittauer Marktplatz am Martinstag
Treff für Jung und Alt. Mit Laternen ziehen die Kinder, Eltern
und Großeltern quer durch die Stadt, um schließlich im
Herzen von Zittau St. Martin hoch zu Ross begrüßen zu können.
Auf der Bühne wird durch Kinder die Martinsgeschichte gespielt,
helle Feuer lodern mitten auf dem Marktplatz und wärmender Tee
oder Punsch wird angeboten. Mit dem Teilen der Hörnchen erleben
die Zuschauer die Geschichte mit Martin und dem Bettler selbst hautnah.
Das Teilen soll darüber hinaus aber auch ganz praktisch umgesetzt
werden. Durch Kuchenbasare, Papiersammlungen und andere Aktionen spenden
die Kinder der Zittauer Kindertageseinrichtungen
in diesem
Jahr eingenommenes Geld
zur Unterstützung der Opfer des Geiseldramas im russischen
Beslan.
Alle, egal ob Groß oder Klein, sind herzlich eingeladen.
Am
11.11.2004, 16.30 Uhr beginnt die große Martins-Feier auf dem
Zittauer Marktplatz mit einem Trompetensolo und der Martinsgeschichte.
Natürlich
wird auch St. Martin hoch zu Ross wieder mit dabei sein.
Volker Dr. Beer
Referatsleiter |