Stadtwappen Pressemitteilung vom 19.06.2006

Das Internationale Kinder- und Jugendparlament braucht Nachwuchs
Jetzt wird gewählt!

1. Wahl des Internationalen Kinder- und Jugendparlaments „Neiße“
am 22.06.06 in der Mittelschule an der Weinau, Weinauallee 1, Zittau

Das Internationale Kinder- und Jugendparlament „Neiße“ besteht nunmehr seit sechs Jahren. Viele Jugendliche aus Deutschland, Polen und Tschechien waren bzw. sind aktiv dabei. Leider fehlt es den älteren Jugendlichen aufgrund von Ausbildung, Ortswechsel, u.a. mehr und mehr an Zeit, weshalb sie sich im Parlament immer weniger engagieren können. Weil das so ist, braucht das Internationale Kinder- und Jugendparlament Nachwuchs, um die entstandenen Lücken zu füllen. Deshalb haben die Parlamentarier intensiv überlegt, wo und wie sie neue Mitglieder gewinnen könnten. Sie fällten den Entschluss Parlamentswahlen durchzuführen.

Zunächst wurden Partner gesucht, die bereit waren, an der Umsetzung der Wahl mitzuwirken. Besonderes Augenmerk fiel dabei auf die Schulen. So kam es im März zu ersten erfolgreichen Gesprächen mit Frau Vogt, Schulleiterin der Mittelschule an der Weinau. Sie war sofort bereit das Parlament mit den Schülern und Lehrern zu unterstützen. Nachdem das Kinder- und Jugendparlament sich selbst und den Inhalt seiner Arbeit sowohl persönlich als auch durch eine Informationstafel vorgestellt hatte, fanden sich zwei engagierte Lehrer/innen, die gemeinsam mit Vertretern des Parlaments sowie der Stadtverwaltung Zittau die Wahlkommission bilden und die Jugendlichen zur Kandidatur ermutigten. Immerhin meldeten sich schon kurz danach neun Kandidaten im Alter von elf bis dreizehn Jahren (5 Mädchen, 4 Jungen). Nach der Vorstellung der Schülerinnen und Schüler vor Vertreten der Klassen am 19.06.06 findet am Donnerstag, den 22.06.06 die eigentliche Wahl statt, wozu alle Schüler aufgerufen sind. Bei dieser geheimen Abstimmung stehen jedem Schüler drei Stimmen zur Verfügung, um mit zu entscheiden, welche drei Kandidaten den Sprung ins Internationale Kinder- und Jugendparlament schaffen und somit stimmberechtigte Parlamentarier werden. Diese Wahl ist vermutlich die einzige, bei der es keine Verlierer geben wird, denn die Jugendlichen, die nicht zu den drei Kandidaten mit den meisten Stimmen gehören, werden als nicht stimmberechtigte Mitglieder ins Parlament aufgenommen und damit ebenfalls die Möglichkeit erhalten, sich aktiv politisch zu engagieren. 
Die Aktion soll künftig auch in anderen Schulen fortgesetzt werden, die Burgteichschule meldete bereits großes Interesse an.

Dr. Volker Beer
Referatsleiter Kinder- und Jugendarbeit
Tel.-Nr.: 03583/752 232


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