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Stadtwappen Pressemitteilung vom 29.05.2007

Festliche Gedenkveranstaltung
anlässlich 250. Jahrestages der Zerstörung der Stadt Zittau 1757-2007

Aus Anlass des 250. Jahrestages der Zerstörung der Stadt laden die Stadt Zittau, das Euroregionale Kulturzentrum St. Johannis Zittau und die Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde St. Johannis alle Zittauer und Gäste zu einer festlichen Gedenkveranstaltung mit Sinfoniekonzert des EUROPERA-Jugendorchesters und EUROPERA-Jugendchors unter Leitung von Miloš Krejči sowie einem Festvortrag von Prof. Dr. Karlheinz Blaschke am 16. Juni 2007, 17:00 Uhr, nach Zittau in die Kirche St. Johannis ein.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Programm (Dauer 3 Stunden)

Halleluja aus „Messias“
(G. F. Händel, 1685-1759)

Gedenkveranstaltung Gedenkveranstaltung

Begrüßung
Herr Arnd Voigt, Oberbürgermeister der Stadt Zittau

Gedenkveranstaltung Gedenkveranstaltung

Grußwort
Herr Pfarrer Christoph Stempel, Ev.-luth. Kirchgemeinde Zittau

Gedenkveranstaltung

Ouvertüre zu „Egmont“, op. 84
(L. van Beethoven, 1770-1827)

Gedenkveranstaltung Gedenkveranstaltung

Romanze F-Dur für Violine und Orchester, op. 50
(L. van Beethoven, 1770-1827)

Gedenkveranstaltung Gedenkveranstaltung

Klarinettenkonzert A-Dur, KV 622,
1. Satz Allegro
(W.A. Mozart, 1756-1791)

Gedenkveranstaltung Gedenkveranstaltung

Phantasie für Klavier, Chor und Orchester, op. 80
Finale
(L. van Beethoven, 1770-1827)

Gedenkveranstaltung Gedenkveranstaltung

Gedenkvortrag
Prof. Dr. Karlheinz Blaschke

Gedenkveranstaltung Gedenkveranstaltung

Pause

Gedenkveranstaltung

Scheherazade, op. 35
1. Satz  Largo e maestoso
(N. A. Rimskij - Korsakow, 1844-1908)
Tänze für Harfe und Streichorchester
Danse sacréé, Danse profane
(C. Debussy, 1862-1918)
Jazz-Suite, Nr. 2
Marsch – Lyrischer Walzer – Tanz I –
Walzer I – Kleine Polka – Walzer II –
Tanz II  -  Finale
(D. Schostakowitsch, 1906-1975)

Gedenkveranstaltung

(Das Konzert ist gefördert durch die Europäische Union Interreg IIIA.)

Am 23. Juli 1757 schossen österreichische Truppen die im Siebenjährigen Krieg von den Preußen besetzte Stadt in Schutt und Asche. Rund Dreiviertel aller Bauten, darunter das Rathaus mit seinem Archiv, die Hauptkirche St. Johannis und prächtige Bürgerhäuser mit ihren wertvollen Sammlungen wurden ein Raub der Flammen. Viele Familien beklagten ihre Angehörigen, die in Kellern erstickten oder von herabstürzenden Mauern erschlagen wurden. Keiner begriff, auch Jahre später nicht, das Ungeheuerliche, das ohne Vorwarnung und militärischen Nutzen über die unschuldige Bevölkerung hereinbrach.
Trotz der schrecklichen  Folgen dieses Tages hat Zittau mit seinem Wiederaufbau an Attraktivität und Schönheit nichts eingebüßt. Im Gegenteil, in der neu entstehenden Stadt wurden Bauten geschaffen, die, an der Schwelle zwischen Barock und Klassizismus angesiedelt, heute zu den meistbeachtetsten Sehenswürdigkeiten der Oberlausitz zählen. 

Ines Heptner
Pressesprecherin