Die verkehrliche Situation im Gewerbegebiet Gerhart-Hauptmann-Straße ist für alle beteiligten Seiten nicht zufriedenstellend.
Zur Klärung lud der Oberbürgermeister der Stadt Zittau, Arnd Voigt, die ansässigen Unternehmen ein. Konrad Havlat, Geschäftsführer der Havlat GmbH, wies in dem Gespräch auf den steigenden Werksverkehr hin. Roland Starker, Geschäftsführer der Phänomen Maschinen- und Vorrichtungsbau GmbH machte auf die Belastung der unterirdischen Wirtschaft durch die schweren Fahrzeuge aufmerksam. Ergebnis des Gespräches war es, gemeinsam die verkehrliche Erschließung des Gewerbegebietes zu verbessern.
Gloria Heymann, Wirtschaftsförderin der Stadt Zittau, hat sich bei der Landesdirektion Dresden für Fördermittel zur Unterstützung der Erschließung stark gemacht. „Im Gewerbegebiet Gerhart-Hauptmann-Straße sind mehr als 400 Arbeitsplätze im produzierenden Gewerbe vorhanden. Die Förderung über die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ ist damit möglich. Zur Standortsicherung und für Standorterweiterungen ist die verkehrliche Erschließung dringend geboten, da der heutige Zustand der Straßen der Frequenz und der Tonnage der Fahrzeuge für den Lieferverkehr der ansässigen Unternehmen nicht mehr gerecht wird.“
In einer Vorstudie wurde bereits der Verlauf der neuen Straße erarbeitet sowie eine grobe Kostenaufstellung vorgenommen. Auf dieser Grundlage wird nun ein beschleunigtes B-Plan-Verfahren (sogenannter B-Plan der Innenentwicklung) durchgeführt. Dieses ist vorbereitend für die Fördermittelbeantragung und damit für den Bau notwendig. Der dazugehörige Aufstellungsbeschluss wurde in der Novembersitzung des Stadtrates einstimmig gefasst.
Ansprechpartnerin:
Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung Zittau: Gloria Heymann, g.heymann@zittau.de, 03583 / 752 374.
Ines Hirt
Pressesprecherin