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Stadtwappen Pressemitteilung vom 05.05.2010

Europaabgeordneter besucht Internationales Kinder- und Jugendparlament „Neiße“

Einladung zur Teilnahme am Gespräch und Bitte um Berichterstattung

Freitag, 21.05.2010, 13:30 Uhr
Kinder- und Jugendhaus „Villa“, Hochwaldstraße 21b, 02763 Zittau

Mit dem Programm „Jugend in Aktion“ fördert die Europäische Union seit 2007 den grenzübergreifenden Austausch junger Menschen in Europa, versucht, das Gefühl einer aktiven europäischen Bürgerschaft, Solidarität und Toleranz bei jungen Europäern/Europäerinnen zu wecken und sie in die Zukunftsgestaltung der EU einzubinden.

Am Freitag, den 21. Mai 2010, besucht der CDU-Europaabgeordnete Hermann Winkler unsere Region am Dreiländereck Deutschland, Polen und Tschechien und trifft sich um 13:30 Uhr im Kinder- und Jugendhaus „Die Villa“ mit Vertretern des Internationalen Kinder- und Jugendparlaments „Neiße“ zu einer Gesprächsrunde. Hermann Winkler wurde 1963 in Grimma geboren und arbeitete nach seinem Studium an der TU Magdeburg bis 1990 als Entwicklungsingenieur im Chemieanlagenbau Leipzig. Danach war er ein Jahr stellvertretender Bürgermeister der Stadt Grimma. Bereits seit 1988 ist er Mitglied der Christlich Demokratischen Union. Von 1990 bis 2009 war Herr Winkler Mitglied des Sächsischen Landtages und von 2004 bis 2007 Staatsminister und Chef der Staatskanzlei. Hermann Winkler ist seit 2009 Mitglied des Europäischen Parlaments.

Die Jugendparlamentarier aus Zittau, Bogatynia und Hrádek nad Nisou berichten dem Mitglied des Europäischen Parlaments bei ihren Treffen am 21.05.10 über ihre mittlerweile 9-jährigen Erfahrungen bei der grenzüberschreitenden Jugendarbeit. Als politisch interessierte junge Menschen wollen sie mit ihrer Arbeit neue Akzente im Mit- und Füreinander der Menschen unserer Region, in der Kinder- und Jugendarbeit, im Freizeitbereich bis hin zum kommunalpolitischen Geschehen setzen. In Workshops, Parlamentssitzungen und Geschichtsprojekten setzen sie sich unter anderem aktiv mit der gemeinsamen Geschichte unserer Region auseinander. Die Jugendparlamentarier werden Herrn Winkler von der Erarbeitung ihres Geschichtsprojektes „Grenzgeschichte(n)“ berichten, welches von der leidgeprüften, wechselvollen Geschichte des ehemaligen deutschen Grenzdorfes Ullersdorf (heute Kopaczow/Polen) – Oberullersdorf (heute Olrichov/Tschechien) erzählt und ihm die entstandenen Geschichtstafeln, welche sich im Original im Besitz des Ortes Kopaczow befinden, vorstellen.

Die Mitglieder des Internationalen Kinder- und Jugendparlaments „Neiße“ werden Herrn Winkler als Abgeordneten des Europaparlaments zeigen, wie sie mit ihrer Arbeit die Möglichkeit nutzen, Politik von „unten“ nach „oben“ wachsen zu lassen und sich in regionale und übergreifende Dreiländerpolitik „einzumischen“, um konkrete Projekte, welche den gemeinsamen Entwicklungsgedanken dieser Region verfolgen, mit anzuschieben. Vielleicht kommt ein zukünftiger EU-Abgeordneter bald aus dem Dreiländereck Deutschland, Polen, Tschechien?

Ines Hirt
Pressesprecherin