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Stadtwappen Pressemitteilung vom 09.08.2010

Aktuelle Informationen zur Situation nach dem Hochwasser

Auf Grund der Schäden durch das Hochwasser vom Wochenende kommt es bei Bus und Bahn zu Fahrplaneinschränkungen. Der Zugverkehr zwischen Zittau und Görlitz sowie zwischen Zittau und Liberec bleibt auf unbestimmte Zeit unterbrochen.

Die grenzüberschreitenden Straßenverbindungen (Chopinstraße und Friedensstraße) sind wieder für den Kraftfahrzeugverkehr freigegeben. Allerdings bitten wir zu beachten, dass einige Tankstellen auf polnischem Gebiet beschädigt sind.

Die Radwege entlang der Mandau und Neiße bleiben bis auf weiteres gesperrt.
Ebenso muss die Schwimmhalle in Hirschfelde geschlossen bleiben. Das Stadtbad steht allen Schwimmsportfreunden zu den üblichen Öffnungszeiten zur Verfügung.

Die Geschäftsstelle der Stadtverwaltung in Hirschfelde ist während der Dienstzeiten besetzt und ab morgen per Mobiltelefon unter 0173 573 19 25 wieder erreichbar.

Sperrmüllabfuhr:

Der Sperrmüll aus vom Wasser geschädigten Häusern kann geordnet an die Straßen gestellt werden und ist unter folgenden Telefonnummern bei der Stadtverwaltung Zittau zur Abfuhr anzumelden:
03583 752 373, 356 und 362.

Stromversorgung:

Zielstellung der Stadtwerke Zittau ist die komplette Wiederinbetriebnahme des Stromversorgungsnetzes der Stadt Zittau einschließlich der Elektrohausanschlüsse bis heute Abend. Elektro-Installationsanlagen der Abnehmer einschließlich Zählerschränke in und an den Gebäuden, die sich unterhalb der Hochwasserlinie befanden, können jedoch erst nach Überprüfung auf Hochwasserschädigungen und eventuelle Beseitigung der Schäden in Betrieb genommen werden. Der jeweilige Hauseigentümer muss dazu einen zugelassenen Elektrofachbetrieb beauftragen. Erst nach Vorlage eines Prüfprotokolls des Fachbetriebes können die Stadtwerke den Elektro-Hausanschluss wieder ans Netz nehmen.

Die Gas- und Trinkwassernetze in der Stadt sind voll in Funktion. Allerdings wird das Trinkwasser aus Vorsichtsgründen derzeit gechlort.

Das Abwassersystem wird für einige Zeit nicht funktionieren. Daher werden alle Bewohner auch weiterhin gebeten, möglichst wenig Abwasser zu produzieren.

Ines Hirt
Pressesprecherin