Kinderfilmtage zum Thema: „Das Geheimnis der Wölfe“ mit Wolfsausstellung
vom 01.11.2010 bis 05.11.2010
Kinder- und Jugendhaus „Villa“, Hochwaldstraße 21 b, Zittau
Gemeinsam mit den Wolfsexperten des Landkreises Görlitz und dem Sächsischen Kinder- und Jugendfilmdienst e.V. bietet das Kinder- und Jugendhaus „Villa“ für Kindergruppen, Schulklassen und Familien in der Zeit vom 01. bis 05.11.2010 spannende Filme und eine interessante Wolfsaustellung an. Im Rahmen dieser Woche können Kinder und Jugendliche ganz unmittelbar die Geheimnisse der Wölfe erkunden und erforschen.
Passend zum Thema werden für das Grundschulalter der Film „Peter und der Wolf“ und für die älteren Kinder „Kim und die Wölfe“ auf der Leinwand zu sehen sein. Im Anschluss an die Filmvorführung können die Kinder und Jugendlichen die Ausstellung besuchen. Wolfsexperten des Landkreises Görlitz führen sachkundig durch die Ausstellung, Informationstafeln sowie ein präparierter Wolf vermitteln anschauliche Daten aus dem Leben der Wölfe.
Interessierte Kindereinrichtungen, Schulen und Familien können sich für die Veranstaltung anmelden. Genauere Informationen erhalten Sie im Kinder- und Jugendhaus „Villa“, Hochwaldstraße 21b in Zittau, 03583 79 69 011 oder unter der Internetadresse www.villa-zittau.de.
Ihre Anfragen beantwortet Herr Dr. Volker Beer, Leiter des Referates Kinder, Jugend, Schulen und Sport , Tel. 03583 79 69 015.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kim_und_die_Wölfe
Das Mädchen Kim ist eine leidenschaftliche Kletterin. Ihr Vater war der erste, der die Ostwand als Zwölfjähriger bezwungen hat. Dieses möchte Kim ihm gleichtun. Ihre Mutter, mit der Kim alleine lebt, ist davon überhaupt nicht begeistert, da Kims Vater von eben dieser Ostwand tödlich abgestürzt ist, als Kim noch klein war. Die Mutter ist ohnehin mehr mit Männerbekanntschaften beschäftigt als mit der Erziehung ihrer Tochter. Durch Missverständnisse kommt es dazu, das Kim in den Ferien plötzlich alleine ist. Also beschließt sie, sich auf die Bergtour zu begeben.
Bei Klettern in der Ostwand stürzt Kim ab und bleibt bewusstlos liegen. Als sie schließlich wieder wach wird, kann sie sich mühsam in eine verfallene Hütte schleppen, wo sie wieder erschöpft zusammenbricht. Dort wird sie von einer Wölfin gefunden. Die Wölfin hat nur noch ein Junges, da die anderen von norwegischen Schäfern erschossen wurden. Die Schäfer wollen alle Wölfe erschießen, da diese gelegentlich einige ihrer Schafe reißen.
Die Wölfin nimmt selbstverständlich Kim wie ihr eigenes Kind auf und versorgt sie, bis es Kim wieder gut geht. Hier bekommt Kim die Mutterliebe, die ihr bei ihrer eigenen Mutter fehlt. Kim flüchtet zunächst vor der Wölfin, da diese sie nicht mehr weglassen wollte. Die Erwachsenen zeigen für ihre Zuneigung zu den Wölfen überhaupt kein Verständnis. In den Medien werden die Wölfe als gefährliche Bestien aufgebauscht, und es wird die Jagd auf die Wölfe eröffnet.
Dies versucht Kim zu verhindern und schließt sich erneut der Wölfin mit ihrem Jungen an. Nach einigen dramatischen Zwischenfällen - unter anderem muss Kim wieder in der Ostwand zusammen mit den Wölfen klettern, was ihr diesmal auch gelingt - kann Kim die Wölfe über die Grenze nach Schweden bringen. In Schweden ist die Jagd auf Wölfe verboten. Und auch die Beziehung zwischen Kim und ihrer richtigen Mutter verbessert sich spürbar durch die dramatischen Geschehnisse.
Ines Hirt
Pressesprecherin