Pilze in unserer Stadt
Pilze

Noch ist die eigentliche Pilzsaison nicht angebrochen. Trotzdem zeigen sich bereits die ersten auffallenden „Vertreter“ der Pilzwelt. Darunter gibt es einige Arten, die sich ausgerechnet die Städte als Domizil ausgesucht haben und uns oft wegen ihres Aussehens oder der Art und Weise ihres Erscheinens in Erstaunen setzen. In den Anlagen wie unserem schönen Grünen Ring kann man den Stadt-Egerling, eine Champignonart, finden. Er ist der reinste Maulwurf, indem er in Gärten und Höfen die Erde aufstößt. Er bohrt sich sogar durch Asphaltdecken und vermag es, Pflastersteine auszuheben, wobei er Schnittgerinne bevorzugt. Der Pilz ist essbar, leider aber oft sehr versandet und madig. Man sollte ihn meiden, wenn er uns an befahrenen Straßen begegnet, da er in diesem Fall stark mit Schwermetall-Ionen wie z.B. Blei angereichert ist. Auf städtischen Wiesen wächst auch der Wiesen-Egerling, vor allem nach einem ergiebigen warmen Regen, ebenso die kugeligen Bleigrauen Boviste, die ebenso wie der Wiesen-Champignon essbar sind, solange sie jung und innen rein weiß sind. Ebenfalls auf Wiesen, z.B. in Zittau-Nord und -Süd, fallen uns die etwas kleineren Nelken-Schwindlinge auf, die dort mitunter ihre Kreise ziehen, die man auch als „Hexenringe“ bezeichnet. Dieser Pilz, von dem man nur die Hüte verwendet, da die langen schlanken Stiele zu zäh sind, gibt eine wohlschmeckende Suppe ab. Um sich vor Verwechslungen zu schützen, muss man auf die entfernt stehenden Lamellen, seinen beigen bis lederbraunen Hut und den feinen Geruch des Fleisches nach Bittermandel achten. Unter großen Linden in parkähnlichem Gelände, aber auch am Mandau-Ufer und sogar in Vorgärten am Stadtrand kann man gelegentlich auf den Netzstieligen Hexenröhrling stoßen, dessen Hutunterseite durch die rötlichen Röhrenmündungen auffällt und dessen Fleisch sich ähnlich wie beim Flockenstieligen Hexenröhrling („Schusterpilz“), der aber in der Stadt kaum anzutreffen ist, bläulich verfärbt. Dieser kräftige Röhrling ist nicht zu empfehlen, verursacht er doch - vor allem in Verbindung mit Alkohol - gesundheitliche Störungen. Unter den alten Bäumen am Mandau-Ufer wurde der Schwarzblauende Röhrling gefunden, der schon auf den geringsten Druck so reagiert, wie sein Name besagt. Er ist zwar essbar, sollte aber wegen seiner Seltenheit geschont werden. Häufig treten in den Gärten der Stadt und unter verschiedenen Laubbäumen die Rotfuß-Röhrlinge auf. Sie sind essbar, aber schimmeln sehr leicht und dürfen dann nicht mehr verwendet werden. Sie wurden sogar in Steingärten und auf Rosenrabatten gesichtet. Sie sind in unseren Grünanlagen zu Hause. Eine Suche in der Weinau und im Westpark könnte vielleicht erfolgreich sein. In Zittau treten aber auch sehr gefährliche Giftpilze auf. Mehrere Zittauer Mitbürger hatten bereits den essbaren Perlpilz, der oft fälschlicherweise als „Waldchampignon“ bezeichnet wird, mit dem stark giftigen Pantherpilz verwechselt und fanden sich letztlich im Krankenhaus wieder, das zum Glück alle als gerettet verlassen konnten. Pantherpilze gibt es in großer Zahl auf dem Gelände der ehemaligen Offiziershochschule, vor allem im Bereich des alten Exerzierplatzes, der von hohen Bäumen umstanden ist. Dort wechseln sich Pantherpilze und Perlpilze ab, was für Pilzsammler sehr gefährlich werden kann. An stark giftigen Arten aus der Familie der Knollenblätterpilze fehlt es auch nicht im Schülerbusch im Bereich des unteren und oberen Steinbruchs, sowie in der Nähe der Sandgrube, wo sich die Zittauer Schützen zum Schießen treffen. Es gäbe noch viele Arten zu nennen, die uns in der Stadt begegnen können. Wenn Sie Ihre Artenkenntnisse erweitern wollen oder nur ganz einfach Fragen zu Ihrer „Pilz-Ausbeute“ haben, lade ich Sie zum Besuch einer der Pilzberatungsstellen ein, wo Sie kostenlos Auskunft, Gewissheit und damit Sicherheit erhalten können. Günstig ist es, wenn Sie sich vor allem in der pilzärmeren Jahreszeit telefonisch voranmelden.

 
Dr.Wolfgang Tietze, Pilzsachverständiger, Albert-Schweitzer-Straße 13, 02763 Zittau, Tel./Fax (0 35 83) 68 59 53
 
Unter folgender Adresse finden Sie eine weitere Pilzberatungsstelle:
 
Edelhard Ullrich, Obere Dorfstraße 66, 02763 Hartau, Tel. (0 35 83) 68 00 92

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Der Eichgrabener Kulturverein lädt ein
Sonnenwende in Eichgraben
Sonnabend, 23. Juni 2001
19.00 Uhr auf dem Festplatz
 
12. Sommerfest in Eichgraben
vom 29. Juni bis 01. Juli 2001 auf dem Festplatz
 
Freitag 29. Juni 2001
18.00 Uhr Bierprobe „Tanzmusik mit Olaf“
 
Sonnabend, 30. Juni 2001
14.00 Uhr Eröffnung mit Adlerschießen, Kegeln, Heurigem u.v.m.
19.00 Uhr Tanzmusik mit „Glasklar“ Dresden
 
Sonntag, 01. Juli 2001
11.00 Uhr Mittagessen aus der Gulaschkanone Adlerschießen und buntes Programm

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Der Ortschaftsrat von Pethau lädt ein zum Sonnenwendfeuer am 23. Juni 2001

Erstmalig findet das diesjährige Sonnenwendfeuer auf unserem neu geschaffenen Festplatz hinter dem Gebäude der ehemaligen Schule in Pethau statt. Beginn ist wieder um 19.00 Uhr. Für Speisen und Getränke ist bestens gesorgt!

 
Johannes Nietsch
Ortsvorsteher

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Hartauer Sommerfest vom 22. bis 24. Juni 2001
Auf dem Festgelände der Gartensparte „Dreiländereck“
Freitag, 22. Juni 2001
19.00 Uhr Bierprobe mit Disko Phonola, Lampionumzug, Sonnenwendfeuer
 
Sonnabend, 23. Juni 2001
15.00 Uhr Festwiese, Kinderfest, Adlerschießen
19.00 Uhr Sommernachtstanz mit Olaf
 
Sonntag, 24. Juni 2001
10.00 Uhr Frühschoppen mit Blasmusik (Kapelle KVG Zittau)
 
Ortsverband Hartau e.V.

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Fest am Dreiländereck vom 15. bis 17. Juni 2001 in Hradek
Freitag, 15. Juni 2001
19.00 Uhr Eröffnung des Festes u. a. mit Auftritt des Kirchenchores St. Bartholomäus Hradek
 
Freitag, 16. Juni 2001
12.00 Uhr Auftritte von musikalischen Gruppen
14.00 Uhr Festliche Eröffnung
14.30 Uhr

Kulturnachmittag unter Teilnahme der Gäste aus Zittau und Bogatynia, Tanzgruppen, Aerobic, Musikgruppen, Auftritte von professionellen- und Hobby-Künstlern

22.30 Uhr Feuerwerk
 
Sonntag 17. Juni 2001
13.00 Uhr Spiele ohne Grenzen
18.00 Uhr

beenden der Feierlichkeiten durch Ansprache der Bürgermeister; anschl. Fallschirmspringer


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Deutsche Senioren-Mehrkampfmeisterschaften in der Leichtathletik am 16. / 17. Juni in Zittau

Am 16. u.17.06.01 wird die Stadt Zittau Gastgeber für ca. 300 Seniorensportler sein, die im Weinauparkstadion ihre Meister im Fünfkampf ermitteln. Bei den Männern stehen 200 m, 500 m, Diskus, Speer und Weitsprung auf dem Programm und bei den Frauen 100 m, 800 m, Hochsprung, Weitsprung und Kugel. Seit Sommer 2000 bereitet das Organisationskomitee der HSG Turbine diese Meisterschaften vor, um allen Teilnehmern beste Bedingungen zu schaffen. Dazu gehört auch eine neue Speerwurf- und Weitsprunganlage, die zur Zeit im Außenbereich des Stadions entsteht und am 16.06.2001 eingeweiht wird.

 
Horst Seifert
HSG Turbine Zittau e.V.

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Neue Bussteige mit Überdachung am Bahnhofsvorplatz

Im Zuge der nun beginnenden Arbeiten bei der Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes werden 6 Bussteige mit entsprechenden modernen Überdachungen in unmittelbarer Gebäudenähe des Bahnhofes Zittau errichtet. Durch die Anordnung der Bussteige können die Bahnkunden beim Verlassen des Bahnhofsgebäudes die Bussteige übersichtlich von vorn einsehen und erhalten damit die Garantie, kurze Umsteigewege zu realisieren. Auf den Bussteigen werden Fahrgastüberdachungen errichtet, welche es den Fahrgästen ermöglichen, an allen Abfahrtsstellen regengeschützt auf die Bereitstellung oder die Abfahrt des Kraftomnibusses zu warten. Damit wird die alte Buswartehalle auf der Bahnhofseite, unmittelbar in der Stützmauer des IHK-Geländes eingearbeitet, ihre Funktion verlieren. Hier wird bis zur Ausführung des 2. Planungsabschnittes eine technische Lösung mit dem Komplexrückbau und der Wiederherstellung einer geschlossenen Mauerfront gesucht. Die gegenwärtig an der Buswartehalle angebrachten 2 nachgemalten historischen Abbildungen werden auf Grund der Graffiti-Besprühungen sowie der Forderung der Beseitigung wegen unsachgemäßer Abbildung beseitigt. Die Beseitigung erfolgt bis Ende Juni diesen Jahres.

 
Michael Hiltscher
Leiter Straßen- und Grünflächenamt

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Bereisung zum Bundeswettbewerb „Entente Florale - unsere Stadt blüht auf“

55 Städte und Gemeinden aus 12 Bundesländern nehmen in diesem Jahr am Bundeswettbewerb teil. In Sachsen sind es außer unserer Stadt die Städte Dresden, Frauenstein, Kamenz und Zschopau. Am 13./14. Juni 2001 bereist die Bundesjury unsere Stadt und bewertet diese in den vier Wettbewerbskategorien - Öffentlicher Bereich, Privater Bereich, Gewerblicher Bereich sowie Ökologie und Gartenkultur - welche mit unterschiedlichen Anteilen in die Gesamtbewertung eingehen. Auch fließt der Gesamteindruck unserer Stadt maßgeblich in die Bewertung ein. Im Rahmen des Bundeswettbewerbes wird dazu am 13. Juni 2001 im Stadtmuseum im Beisein der Jury eine kleine Fotoausstellung eröffnet, die bis zum 01. Juli 2001 besichtigt werden kann. Dort werden zu allen Bereichen Fotos präsentiert und der Jury mit kurzen Beiträgen näher erläutert. Im Anschluss daran folgt ein Rundgang durch die Innenstadt und den Grünen Ring. Gleichfalls werden an diesem Tag oder für einige Wochen an jenen Stellen in der Stadt, an denen es eigentlich überhaupt nicht blühen kann, „Temporäre Gärten“ zu sehen sein. Mit dieser Aktion wollen wir zeigen, welchen Beitrag das „Grün“ für das Stadtbild und die Lebensqualität der Bewohner leisten kann. Lassen Sie sich überraschen. Am 14. Juni 2001 ist mit der Jury eine größere Stadtrundfahrt geplant. Den Schwerpunkt bilden hier die Besichtigung des Westparkes mit den durch die Landesgartenschau 1999 geschaffenen Anlagen und die Besichtigung der Ortsteile Pethau, Hartau und Eichgraben.

 
Gerd Arnold
1. Bürgermeister
Technischer Dezernent

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