Grußworte des Oberbürgermeisters

Liebe Zittauerinnen, liebe Zittauer,
nach sechsmonatiger Dauer ging am 3. November die Ausstellung „Welt-Macht-Geist. Das Haus Habsburg und die Oberlausitz 1526 bis 1635“ im Heffterbau zu Ende. Die große nationale und internationale Resonanz übertraf alle unsere Erwartungen. Rund 60.000 Besucher sahen diese Ausstellung. Resümierend können wir bereits heute einschätzen, dass die Habsburgausstellung für die Stadt Zittau sowie die gesamte Region der Oberlausitz ein großer Erfolg war. Wir wollten mit der Ausstellung auf diesem Teil Sachsens, der spätestens mit der EU-Osterweiterung 2004 wieder in die Mitte Europas rückt, nachdrücklich aufmerksam machen und die hiesige Tourismuswirtschaft stärken. Das ist geglückt.
So konnten die Hotels der Stadt und des unmittelbaren Umlandes erhöhte Auslastungen verzeichnen. In der Stadt Zittau war eine erhebliche Belebung der Innenstadt festzustellen. Man konnte die gesamte Ausstellungszeit über die Anwesenheit zahlreicher interessierter Besucher der Stadt spüren. Nicht nur die Habsburgausstellung, sondern auch das Große Zittauer Fastentuch und die Altstadtführung wurden gern besucht sowie andere touristische Angebote genutzt.
Aber auch die Medien haben durch ihre zahlreichen Veröffentlichungen in mehr als 110 Zeitungen und Zeitschriften Zittau und die Oberlausitz auch über die Grenzen Deutschlands hinweg bekannter gemacht. Meist wurde nicht nur über die Ausstellung selbst, sondern auch über die Stadt und die Oberlausitz berichtet.
Die Eröffnung der Habsburgausstellung hat selbst Deutschlands führende Zeitschrift für das Diplomatische Korps bewogen, in seiner Septemberausgabe ein Städteportrait Zittaus zu veröffentlichen.
Nicht zu vergessen ist, dass mit der Habsburg-Ausstellung der Zittauer Heffterbau von 1662 nach 10-jähriger denkmalgerechter Rekonstruktion wieder eröffnet wurde. Die ganze Schönheit des Baus kann von Zittaus Bewohnern und Gästen weiterhin bestaunt werden.
Was uns nach der Beendigung der Ausstellung auch bleibt, ist ein gewisses Maß Stolz darauf, als verhältnismäßig kleine Stadt am Rande Sachsens, eine so großartige und hochkarätige Ausstellung organisiert und überaus erfolgreich durchgeführt zu haben. Ich möchte mich auf diesem Wege bei allen an der Vorbereitung und Durchführung der bedeutendsten historischen Sonderschau in Sachsen Beteiligten, vor allem bei den Mitgliedern des Kuratoriums, den Mitarbeitern des Wissenschaftlichen Beirates, den Förderern der Ausstellung, Frau Dr. Eva Marko vom Steiermärkischen Landesmuseum Joanneum Graz sowie ganz besonders bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Städtischen Museen Zittau für das hervorragende Gelingen der Ausstellung bedanken. Gleichzeitig gilt mein Dank allen Initiatoren und Organisatoren der zahlreichen Begleitveranstaltungen während der Ausstellungszeit.

A. Voigt, Oberbürgermeister

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Bauen Sie in Zittau

Die Stadt Zittau bietet Ihnen für den individuellen Eigenheimbau folgende Baugrundstücke für eine sofortige Bebauung an:

Eigenheimstandort Zittau-Eichgraben, Am Walde
Verwirklichen Sie sich Ihren Wunsch vom naturnahen Wohnen in den eigenen vier Wänden durch Kauf oder Bestellung eines Erbbaurechtes. Der Eigenheimstandort „Am Walde“ bietet Ihnen Baugrundstücke:

  • am Rande der Stadt Zittau
  • am Fuße des Zittauer Gebirges, direkt am Wald
  • in ruhiger, ländlicher Umgebung
  • Größe der Baugrundstücke: 600 bis 800 m²
    (Anordnung laut Lageplan)
  • Kaufpreis: 51,13 Euro/m² zuzüglich Abwasserbeitrag
  • Eigenheimbebauung sofort möglich
    Die Eigentumsförderung mit einem SAB-Baudarlehen Z 15 ist möglich.
Zittauer Sanierungsgesellschaft mbH
Innere Weberstraße 34
02763 Zittau

e-mail: w.beck@stadtsanierung-zittau.de
Für weitere Informationen steht Ihnen Herr Beck Tel. (0 35 83) 77 88 13 jederzeit zur Verfügung.

Reihenhausstandort, Zittau-Süd, Heffterstraße
Gemeinsam mit der Fa. Planungs- u. Bauträger GbR SOJKA & JATZWAUK hat die Stadt Zittau hier den Bau von 2 Reihenhäusern mit jeweils 3 Einheiten vorgesehen. Die Stadt Zittau als Grundstückseigentümer verkauft das Bauland zu einem Preis von 43,46 Euro/m² zzgl. Abwasserbeitrag, alternativ können Erbbaurechte eingeräumt werden. Die Grundstücksgrößen der einzelnen Parzellen liegen je nach Mittel- oder Randlage zwischen 238 - 433 m². Mit der Realisierung des Vorhabens kann sofort begonnen werden.

Ihr Ansprechpartner für die Vermarktung und Realisierung der schlüsselfertigen Reihenhäuser ist die Firma

Planungs- u. Bauträger GbR
SOJKA & JATZWAUK,
Demianiplatz 29/30,
02826 Görlitz,

Tel. (0 35 81) 66 74 64

Karte Heffterstraße

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Tag der Besinnung am 09.11.02

10.00 UhrAnsprache durch Herrn Stadtrat Fischer (FBZ) - Gedenktafel Lessingstraße
Kranzniederlegung durch Oberbürgermeister Voigt
Musikalische Umrahmung
10.30 UhrÖkumenische Andacht in der Marienkirche

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Ausnahmegenehmigungen für das Jahr 2003

Es wird darauf hingewiesen, dass die Ausnahmegenehmigungen zum zeitlich befristeten Parken in gesperrten Bereichen der Stadt Zittau und die Anwohnerparkberechtigungen für das Jahr 2003 ab sofort im Ordnungsamt der Stadt Zittau, Franz-Könitzer-Straße 7 beantragt werden können.
Die Vergabe dieser Genehmigungen erfolgt dann ab dem 26.11.2002 im Ordnungsamt.

Jörg Bothe
Leiter Referat Stadtordnung


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Parlamentssitzung in 3 Sprachen

Zur 2. und zugleich letzten öffentlichen Sitzung für das Jahr 2002 trafen sich am 10.10.2002 die 24 Mitglieder des Internationalen Kinder- und Jugendparlaments „Neiße“ im Zittauer Bürgersaal, dem traditionsreichen Sitzungsraum des Stadtrates. Auf der Tagesordnung standen, neben einem Beschluss zur Änderung der Altersgrenze für die Zugehörigkeit zum Parlament, Berichte über die zurückliegenden Aktivitäten.
Ganz erstaunlich schnell für Beobachter von außen einigten sich die Jugendlichen aus den drei Ländern auf die Anhebung der Altersgrenze von 17 auf 18 Jahre für die Mitgliedschaft im Parlament sowie auf die Möglichkeit der Weiterarbeit als nichtstimmberechtigter Berater des Gremiums bis zum 21. Lebensjahr. In Vorbereitung des Beschlusses hatten die Parlamentarier jedoch während eines dreitägigen Werkstattwochenende heiß um einen Kompromiss in dieser Angelegenheit gerungen.
Die anschließenden Berichte von Joanna, Thomas, Matthias, Monica und Petr über die Parlamentstätigkeit in den zurückliegenden 9 Monaten zeichneten ein buntes Bild von der Vielfalt der Parlamentstätigkeit. In Ideenwerkstätten wurde geträumt und anschließend über das Machbare für die Gestaltung der Euroregion diskutiert. Gemeinsam lernten die Parlamentarier, wie man Öffentlichkeitsarbeit richtig macht, damit einen andere verstehen und auch Lust bekommen, sich intensiver mit den Problemen zu befassen. Das Olbersdorfer Parlamentscamp hat als Gemeinschaftsaktion so gut gefallen, dass es Tradition werden soll.
Den allergrößten Eindruck jedoch hat die gemeinsame Exkursion nach Auschwitz und Krakau hinterlassen. Insbesondere die Reise in ein Stück grausame Vergangenheit beim Besuch von Ausschwitz/Birkenau hat tiefe Emotionalen hervorgerufen. „Nicht der stürmische, eiskalte Wind hat uns zum Frösteln gebracht“, so berichtet Monica aus Bogatynia , „sondern die Gedanken an die furchtbaren Grausamkeiten und Leiden an diesem Ort.“ „Unsere Gemeinschaft im Internationalen Kinderparlament ist eine neue Gegenwart und Zukunft, in der und für die es zu arbeiten lohnt.“ Petr aus Hradek kündigte im Anschluss an diesen Vortrag an, dass auch 2002 eine Parlamentszeitung erscheinen wird, diesmal in Redaktion des deutschen Teils des Parlaments, in der alle Aktivitäten dokumentiert werden sollen.
Anschließend waren alle Jugendlichen gespannt auf die Meinung der Bürgermeister der drei Städte, doch auch von dieser Seite kam viel Lob und Anerkennung. Oberbürgermeister Arndt Voigt würdigte das Jugendparlament als „Schule der Politik“, aus der sicherlich in einigen Jahren gute und engagierte Politiker hervorgehen würden. Er bestätigte nochmals, dass die Stadt Zittau alle Aktivitäten des internationalen Gremiums weiter nach allen Kräften unterstützen wird. Sein tschechischer Amtskollege, Bürgermeister Polacek, sah die grenzüberschreitende Initiative als Bestandteil einer großen europäischen Tradition und wünschte den Jugendlichen auf diesem Weg viel Erfolg und Freude. Auch der polnische Bürgermeister Zbigniew Szatkowski, war nach eigenen Aussagen wieder mit großer Freude der Einladung des Parlaments gefolgt. Anerkennend stellte er fest, dass der kleine Kern, den er mit den Gründungsvätern des Parlaments, Herrn Dr. Löffler und Herrn Polacek, im Jahr 2000 in den Boden gesteckt hat, heut zu einer schönen Frucht herangereift ist. Mittlerweile hätten die Jugendlichen mit ihrem Elan die Stadträte der Städte Zittau, Bogatynia und Hradek angesteckt, so dass auch auf dieser Ebene eine grenzüberschreitende Arbeit zustande gekommen sei. Mark-Richard, der deutsche Vorsitzende des Parlaments, hatte nach diesen anspornenden Redebeiträgen noch die große Aufgabe, die Tür in die Zukunft „aufzuschließen“. Dies tat er einerseits mit der Vorstellung der drei neuen Ländervorsitzenden, Joanna Radwan-Pytlewski (D, 15 Jahre), Monica Rybizka (PL, 14 Jahre) und Pertr Polacek (CZ, 14 Jahre), und andererseits mit der Übergabe eines symbolischen Schlüssels an Monica aus Bogatynia, denn Polen wird 2003 nach Tschechien und Deutschland wieder Sitzland des Jugendparlaments sein.
Ganz zünftig gab es anschließend ein Glas Sekt, natürlich alkoholfrei, zum gemeinsamen Anstoßen auf die Gemeinschaft und die Zukunft sowie eine Dankeschön-Rose der Stadt Zittau.
Doch für langes Ausruhen auf Lorbeeren oder Rosenblättern bleibt keine Zeit, denn schon am 11.10. startet unter dem Titel „Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft“ ein Graffiti-Workshop des Parlaments auf dem Zittauer Festplatz.

Dr. Volker Beer
Referatsleiter

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Teilen - Geben - Nehmen - Miteinander leben
11. November 2002 St. Martinstag in Zittau

Alljährlich am 11.11.2002 wird der Martinstag gefeiert. Dieser Tag erinnert an die Taten eines römischen Legionärs, Martin von Tours (316 bis 397), der während eines Feldzuges in bitterer Winterskälte seinen Mantel mit einem hungernden und frierenden Bettler geteilt haben soll. Bald danach gab Martin den Soldatenberuf auf, wurde Priester und schließlich sogar zum Bischof gewählt.
Wer teilt, empfängt Freude und Wärme - diese Erfahrung soll insbesondere an dem Martinstag ins Gedächtnis gerufen werden. Symbolisch werden deshalb wärmende Martinsfeuer angezündet und die sogenannten Martinshörnchen untereinander und miteinander geteilt.
Schon seit mehreren Jahren ist der Zittauer Marktplatz am Martinstag Treff für jung und alt. Mit Laternen ziehen die Kinder,Eltern und Großeltern quer durch die Stadt, um schließlich im Herzen von Zittau St. Martin hoch zu Ross begrüßen zu können. Auf der Bühne wird durch Kinder die Martinsgeschichte gespielt, helle Feuer lodern mitten auf dem Markplatz und wärmender Tee oder Punsch wird angeboten. Mit dem Teilen der Hörnchen erleben die Zuschauer die Geschichte mit Martin und dem Bettler selbst hautnah. Das Teilen soll darüber hinaus aber auch ganz praktisch umgesetzt werden. Durch eingenommenes Geld unterschiedlicher Basare spenden die Kinder der Zittauer Kindertageseinrichtungen in diesem Jahr an eine hochwassergeschädigte Kindereinrichtung in Donin (CZ).
Alle, egal ob groß oder klein, sind herzlich eingeladen. Am 11. November, 17.00 Uhr beginnt die Martinsfeier auf dem Zittauer Marktplatz mit einem Trompetensolo vom Rathausbalkon.

Dr. Volker Beer
Referatsleiter

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Anfängerschwimmer Kurs für Vorschulkinder und für Kinder der 1. und 2. Klasse

Aller Anfang ist leicht.
Wer schwimmen kann, hat viel Spaß im Wasser, ist sicherer und tut außerdem etwas für die Gesundheit. Bemühen Sie sich deshalb rechtzeitig um eine geeignete Lernmöglichkeit für Ihr Kind. Warten Sie nicht bis es in die Schule kommt. Fünf Jahre sollte Ihr Sohn oder Ihre Tochter aber schon alt sein, wenn Sie ihn oder sie zum Schwimmunterricht in Übungsgruppen der Schwimmhalle Zittau (Kantstraße) anmelden.
Bevor Ihr Kind zur ersten Schwimmstunde geht, rufen Sie uns bitte unter der Rufnummer 03583 678391 an. Der nächste Lehrgang für die Vorschulkinder beginnt am 06.11.02 um 09.00 Uhr bis 10.00 Uhr und für die Kinder der 1. und 2. Klasse jeweils Sonnabend ab den 02.11.02 um 11.00 Uhr bis 12.00 Uhr.
Liebe Eltern, die ersten Schwimmstunden sind von entscheidender Bedeutung. Erwarten Sie nicht zuviel. Setzen Sie es nicht unter Druck. Schwimmen lernen braucht seine Zeit, auch Kinder lernen schubweise.
Ihr Kind hat das Lehrgangsziel erreicht, wenn es vom Beckenrand ins schwimmtiefe Wasser springen, anschließend 25 Meter schwimmen und einen Gegenstand mit den Händen aus schultertiefem Wasser heraufholen kann.

Für die Schwimmhalle
Bernd Hesse

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