Grußworte des Oberbürgermeisters

Liebe Zittauerinnen, liebe Zittauer,
in wenigen Wochen geht erneut ein Jahr zu Ende, für unsere Stadt ein recht ereignisreiches und sehr erfolgreiches Jahr. Mit der Einführung des Euro als offizielles Zahlungsmittel wurde für uns alle ein Zusammenrücken in Europa spürbar. Auch die Städte des Städteverbundes „Kleines Dreieck“, Bogatynia, Hradek nad Nisou und Zittau haben ihre guten Kontakte weiter ausgebaut. In zahlreichen Arbeitsgruppensitzungen wurde über aktuelle Themen in unserem Dreiländereck beraten. Noch im Dezember diesen Jahres wird in Bogatynia eine Sitzung des gemeinsamen Rates des Städteverbundes stattfinden. Die so überaus erfolgreich verlaufene Ausstellung „Welt-Macht-Geist. Das Haus Habsburg und die Oberlausitz“ machte die Gemeinsamkeiten der Oberlausitz mit Böhmen, Mähren, Schlesien,Österreich und Ungarn bewusst. Mit dieser Ausstellung konnte nach 10-jähriger Rekonstruktion der Heffterbau wieder eröffnet werden. Das Baugeschehen im Industriegebiet Zittau Nord/Ost sowie in der Nachbargemeinde Mittelherwigsdorf im Ortsteil Oberseifersdorf lässt die Hoffnung auf eine Verbesserung des Arbeitsmarktes in unserer Region wieder keimen. Die Automobilzulieferer haben die Region Zittau als attraktiven Standort für ihre Ansiedlung entdeckt. Wir mussten in diesem Jahr aber auch erkennen, dass die Natur stärker ist als der Mensch. Nachdem im August große Gebiete Sachsens von einem verheerenden Hochwasser betroffen waren, entschloss sich Zittau, ein Spendenkonto zu Gunsten der Stadt Döbeln einzurichten. Zur Unterstützung der Aufräumarbeiten und der Beseitigung der Schäden in der Stadt spendeten Sie, liebe Zittauerinnen und Zittauer 18.600 €. Dafür möchte ich Ihnen hiermit nochmals den Dank des Oberbürgermeisters der Stadt Döbeln überbringen.
Liebe Zittauerinnen, liebe Zittauer,
erfahrungsgemäß ist Weihnachten für alle noch Stress bis zur letzten Minute. Es ist aber nicht das Fest der ernsten Worte und Vorsätze, sondern vor allem der Freude und Ruhe. Nehmen Sie sich Zeit, in der bevorstehenden Adventszeit gemeinsam mit Ihrer Familie den Weihnachtsmarkt zu besuchen und bummeln Sie auf der Suche nach Geschenken für Ihre Lieben durch die Geschäfte unserer schönen Innenstadt.
Ich wünsche Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und ganz besonders einmal etwas Ruhe und Besinnlichkeit.

Ihr Oberbürgermeister
A. Voigt


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Bauen Sie in Zittau

Die Stadt Zittau bietet Ihnen für den individuellen Eigenheimbau folgende Baugrundstücke für eine sofortige Bebauung an:

Eigenheimstandort Zittau-Eichgraben, Am Walde
Verwirklichen Sie sich Ihren Wunsch vom naturnahen Wohnen in den eigenen vier Wänden durch Kauf oder Bestellung eines Erbbaurechtes. Der Eigenheimstandort „Am Walde“ bietet Ihnen Baugrundstücke:

  • am Rande der Stadt Zittau
  • am Fuße des Zittauer Gebirges, direkt am Wald
  • in ruhiger, ländlicher Umgebung
  • Größe der Baugrundstücke: 600 bis 800 m²
    (Anordnung laut Lageplan)
  • Kaufpreis: 51,00 Euro/m² zuzüglich Abwasserbeitrag
  • Eigenheimbebauung sofort möglich
    Die Eigentumsförderung mit einem SAB-Baudarlehen Z 15 ist möglich.
Zittauer Sanierungsgesellschaft mbH
Innere Weberstraße 34
02763 Zittau

e-mail: w.beck@stadtsanierung-zittau.de
Für weitere Informationen steht Ihnen Herr Beck Tel. (0 35 83) 77 88 13 jederzeit zur Verfügung.


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Information der Schulverwaltung zur Schulanmeldung des Schuljahres 2003/04

Liebe Eltern,
Kinder, die bis zum 30.06.2003 das sechste Lebensjahr vollenden, sind durch die Erziehungsberechtigten für das Schuljahr 2003/2004 bei der Grundschule ihres Schulbezirkes anzumelden.
Entsprechend der Schulordnung für Grundschulen im Freistaat Sachsen gibt Ihnen jeder Schulleiter in der Zeit vom 01. bis 08.12.2002 den Ort und die Zeit der Anmeldung bekannt.
Ich möchte darauf verweisen, dass jeder Schulpflichtige die Schule zu besuchen hat, in deren Schulbezirk er wohnt. Diese sind in jeder Zittauer Grundschule sowie im Referat Schulen/Sport der Stadtverwaltung Zittau einzusehen bzw. zu erfragen (Tel. 752223).

Für die Zittauer Grundschulen gelten folgende Anmeldungstermine:

GRUNDSCHULE DATUM UHRZEIT
Schule an der Weinau Montag, 13.01.03 15.00-17.00 Uhr
  Dienstag, 14.01.03 15.00-17.00 Uhr
Lessingschule Montag, 13.01.03 14.30-16.30 Uhr
  Dienstag, 14.01.03 14.30-16.30 Uhr
Wilhelm-Busch-Schule Montag, 06.01.03 14.00-16.00 Uhr
  Dienstag, 07.01.03 14.00-16.00 Uhr
  Mittwoch, 08.01.03 14.00-16.00 Uhr

Thomas Scholz
Schulverwaltung

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Abschluss Kooperationsvertrag

Die Technologie-Zentrum Zittau GmbH und die Gründer-, Entwicklungs- und Beratungszentrum Oberlausitz GmbH in Ebersbach haben am 05. November 2002 einen Kooperationsvertrag abgeschlossen, der das Ziel hat, die auf diesem Gebiet im Landkreis vorhandenen Kapazitäten zu bündeln und für die Unternehmen und die wissenschaftlichen Institutionen das Landkreises auf dem Gebiet des Management in der Gründerberatung, beim Technologietransfer und auf dem Marketingbereich gemeinsame Partner zu sein. Dabei bringt das Gründerzentrum Ebersbach besonders die Erfahrungen in der Unternehmensberatung und das Technologie-Zentrum Zittau die Erfahrungen im Technologietransfer ein. Beide Unternehmen verstehen diesen Schritt als Vorstufe für die Gründung des angestrebten Innovationszentrum.

Für beide Unternehmen
Jürgen Kloß


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Neues Gastgeberverzeichnis der Stadt Zittau und Umgebung für 2003 erschienen

Rechtzeitig zur neuen Tourismus- und Messesaison des Jahres 2002/2003 hat die Tourist-Information Zittau gemeinsam mit dem Fremdenverkehrsverein das aktuelle Gastgeberverzeichnis der Stadt Zittau und angrenzender Orte für das Jahr 2003 erarbeitet.
Die Auflage beträgt 12.000 Exemplare und wird insbesondere durch den Versand auf Anfrage, durch Angebot in den Tourist-Informationen sowie bei Tourismusmessen in Deutschland vertrieben.
Im Gastgeberverzeichnis präsentieren sich in übersichtlicher Form 94 Anbieter von Ferienunterkünften in Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und Privatzimmern der Stadt Zittau und den Gemeinden Olbersdorf, Bertsdorf-Hörnitz und Mittelherwigsdorf. Ergänzt werden diese Angaben durch die aktuellen Reiseangebote der Fremdenverkehrsgemeinschaft und der Tourist-Information sowie die touristischen Angebote der Stadt Zittau. So können zielgerichtet potentielle Gäste und Reiseveranstalter, welche sich für die Stadt Zittau und deren unmittelbare Umgebung interessieren, erreicht werden.

Elke Otto
Tourist-Information Zittau

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ASANTE - Danke für die Gastfreundschaft in Kenia

   

Gemeinsam mit meiner Kollegin Marion Wolff hatte ich die Möglichkeit, in der Zeit vom 27. September bis 17. Oktober 2002 im Rahmen eines offiziellen Besuchs von Schulvertretern aus Deutschland nach Kenia zu reisen. Unser Ziel war es, dort erste feste Kontakte vor Ort mit den künftigen Schulpartnern zu knüpfen.
Viele Eindrücke und Erlebnisse brachten wir mit und wir werden nun in allen Klassen davon berichten. Wir waren sehr beeindruckt und tief bewegt, unter welchen Bedingungen die Schüler, Lehrer und generell die Menschen leben. In Kangundo z.B. gab es nur Strom, wenn die Schule früh und abends den Dieselmotor anwarf. Wasser gab es sehr wenig und aus Brunnen. 22.10 Uhr wurde der Strom abgeschaltet und die Menschen gingen zu Bett.
Besonders erstaunt waren wir, welche Bedeutung jede Pflanze, jeder Baum für sie hatte. Schüler und Lehrer pflanzten kleine Bananenbäumchen, da sie ständig Bananen zum Verkauf und Verzehr benötigen, natürlich sind viele Bäume auch als Schattenbäume wichtig.
Ungewöhnlich ist es schon, wenn die Sonne senkrecht über dem Kopf steht und man Sonnenbrand schnell auf Stirn und Schulter bekommt. Auffallend war für uns, dass in diesem armen einfachen Leben die Schüler hübsche Schulkleidung trugen, oft das Einzige, was sie besaßen.

   

Vor dem Essen waschen sie die Menschen trotz Wasserknappheit immer die Hände und sprechen ein Gebet. Am Sonntag gehen fast alle Menschen ca. 4 Stunden in die Kirche, da viele Menschen dort einen christlichen Glauben haben. Der Schulbesuch kostet Geld, nur wer sich das leisten kann, kann Schulbildung bekommen. Die meisten Familien haben sehr viele Kinder. Wir haben erfahren, dass es sehr, sehr wichtig ist, dabei einen Sohn zu haben. In allen Unterrichtsfächern außer der Landessprache wird in Englisch gelehrt. Die Kinder lernen offiziell Englisch mit 6 Jahren. Wir haben aber auch schon jüngere Kinder mit Englischkenntnissen erlebt. Gefreut haben wir uns über die große Gastfreundschaft. Schüler sangen und tanzten um uns und waren von unserem Besuch begeistert, und machten unendlich Fotos von uns.

Wir hatten natürlich auch abenteuerliche Erlebnisse, z.B. die Bootsfahrt auf dem Indischen Ozean, die war ziemlich gewagt, war es doch fast nur ein ausgehöhlter Baumstamm. Von allen diesen Erlebnissen wollen wir mit Hilfe eines digitalen Fotovortrages an der Schule berichten. Nun hoffen wir auf positive Resonanz, um auch mal unseren Kenianischen Freunden einen Traum zu erfüllen, nämlich auch mal Gast bei uns zu sein.

Schulleiterin Veronika Kushmann
Mittelschule am Burgteich Zittau


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Die Zittauer Habsburg-Ausstellung - Eine erste Retrospektive

(Auszug aus der Rede zur Abschlussveranstaltung am 4.11.2202 von Dr. Volker Dudeck, Direktor der Städtischen Museen Zittau)
Die Ausstellung „WELT-MACHT-GEIST. Das Haus Habsburg und die Oberlausitz 1526 bis 1635“ hat nun nach sechs Monaten Laufzeit ihre Pforten geschlossen. Der Besucheransturm war in den letzten Tagen kaum noch zu bewältigen. Unsere Mitarbeiter haben Unglaubliches geleistet. Über 1.000 Gäste pro Tag waren keine Seltenheit.
Nun steht die Zahl fest: 70.110 Besucher. Sie kamen aus der Oberlausitz, aus Sachsen und ganz Deutschland, aus Tschechien, Polen, Österreich, Ungarn, der Schweiz, den Niederlanden, aus Belgien, Frankreich, Spanien, Italien, Dänemark und Schweden, aber auch aus den USA, Kanada, Japan und Australien. Damit wurden die erhoffte und den Finanzierungsplänen zugrunde gelegte Zahl von 40 bis 50.000 weit überschritten - ohne jeden Zweifel ein glänzender Erfolg. Rund 40.000 Gäste nutzten zugleich die Gelegenheit, um sich auch das berühmte Große Zittauer Fastentuch anzuschauen.
Was schließlich wird von dieser Ausstellung bleiben?
Bleiben werden bessere Kenntnisse über die Geschichte der Oberlausitz, vor allem auch bei den Oberlausitzern selbst, über ein altes deutsches Markgraftum in der Mitte Europas mit einem besonders interessanten Nebeneinander von verschiedenen Nationen, Sprachen, Konfessionen und Kulturen.
Bleiben wird das gewachsene Bewusstsein gemeinsamer historischer Wurzeln der Menschen hier in dieser europäischen Region. So kamen rund 7.000 Besucher, darunter viele junge Leute, aus den benachbarten Gebieten Tschechiens und Polens. 180 Schulklassen mit über 5.000 Schülern aus ganz Sachsen nutzen die museumspädagogischen Programme. Insgesamt waren 25 % der Besucher jünger als 20 Jahre - identitätsstiftend und wichtig gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten mit hoher Bevölkerungsfluktuation.
Bleiben werden beachtliche Anstöße und Fortschritte für die historische Forschung über die Oberlausitz - beginnend mit dem Standardwerk „Geschichte der Oberlausitz“ von Joachim Bahlcke bis zur großen internationalen Historikerkonferenz im September in Bautzen. Der Ausstellungskatalog mit seinen qualitativ hochwertigen Aufsätzen und Abbildungen ist bisher über 2.000 mal verkauft worden.
Bleiben wird der nach 25-jähriger Schließung endlich wieder als Museum nutzbare Heffterbau mit seiner auf 800 qm technisch komplett ausgestatteten Ausstellungsfläche. Zittau erwachsen daraus wesentlich bessere Möglichkeiten musealer Arbeit.
Bleiben wird uns Museumsleuten die überaus lehrreiche Erfahrung, dass man sehr erfolgreich Ausstellungen machen kann, wenn man sie auf den entscheidenden Punkt zentriert: auf den Besucher. Diese Einsicht verdanken wir der Zusammenarbeit mit Frau Dr. Eva Marko aus Graz. Die ca. 7.000 befragten Besucher bewertetet die Ausstellung mit der Note 1,5. Was schätzten sie besonders: Höchste Qualität der Exponate und Ansprüche an die ästhetische Gestaltung, die Zauberkraft des Lichtes, die knappen inhaltsreichen Texte und dass durch die Erklärer die Ausstellung zu einem Ort der Kommunikation wurde.
Bleiben werden auch vielfältige Erfahrungen hinsichtlich einer erfolgreichen, weil professionellen Kommunikations- und Marketingstrategie. So wurde der Etat nicht durch teure Anzeigenkampagnen verpulvert, sondern die Agentur setzte beispielsweise gezielt auf Journalistenreisen. Das Ergebnis sind rund 450 Veröffentlichungen in mehr als 100 deutschen, österreichischen, tschechischen, polnischen, ungarischen und Schweizer Zeitungen, die diesen Besucherstrom quer durch Mitteleuropa erzeugten. 25.000 mal wurden Informationen über unsere Habsburg-Internetseite bezogen.
Bleiben wird schließlich auch der Nachweis, dass die Städtischen Museen Zittau ein nicht zu unterschätzender Faktor der Wirtschaftsförderung sind. Ohne zusätzliche Belastung des städtischen Haushalts ist mit dem Ausstellungs-Budget ein großer Teil der Aufträge an einheimische Firmen gegangen oder wurde in zeitlich begrenzte Arbeitsplätze investiert. Während der letzten 6 Monate fanden so rund 100 Menschen in verschiedensten Arbeitsverhältnissen eine sinnvolle und zugleich interessante Tätigkeit rund um die Ausstellung.
Rechnet man die sogenannte Umwegsrentabilität hoch, dass jeder Tagesbesucher im Durchschnitt rund 25 Euro, jeder Übernachtungsgast rund 75 Euro am Ausstellungsort ausgibt, dann wurden rund 3 Millionen Euro in Zittauer Hotels, Gaststätten und Geschäften umgesetzt. Das Oberlausitzer Hotelgewerbe schrieb Zahlen wie seit 1997 nicht mehr.

Dr. Volker Dudeck

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