Grußworte des Oberbürgermeisters

Liebe Zittauerinnen, liebe Zittauer,
in den letzten Wochen erhielt ich immer wieder Post von aufmerksamen Zittauer Bürgern, die mich auf Probleme der Ordnung und Sauberkeit in unserer Stadt aufmerksam machten.
Stadtbegehungen haben ergeben, dass der überwiegende Teil der Grundstückseigentümer und Gewerbetreibenden seinen Verpflichtungen zum Reinigen, Schneeräumen und Bestreuen der Gehwege nachkommt. Nicht zu vergessen ist dabei der städtische Bauhof, der die Straßen und Plätze reinigt sowie herrenlose, nicht zuordenbare Abfälle entsorgt.
Leider gibt es aber auch Ausnahmen, Grundstückseigentümer, die aus den verschiedensten Gründen ihren Anliegerpflichten nicht oder nur sehr unregelmäßig nachkommen. In den uns bekannten Fällen erinnert das Ordnungsamt der Stadt zunächst an die Verpflichtungen als Straßenanlieger, ordnet die Reinigung kostenpflichtig an und versucht, sie mit den Mitteln des Verwaltungszwanges durchzusetzen.
In jedem Jahr wiederkehrendes Problem ist jedoch die Zeit zwischen Schneeschmelze und der frühjährlichen Grundreinigung. Durch das Abtauen des Schnees kommen Abfälle zum Vorschein, die sich über einen längeren Zeitraum angesammelt haben. Hinzu kommt das liegengebliebene Streugut, was jederzeit bei erneutem Glatteis seinen Zweck wieder erfüllen kann. Das zusammen erweckt natürlich den Eindruck einer besonders schmutzigen Stadt.
In der Vergangenheit haben wir auf die Zuverlässigkeit unserer Zittauerinnen und Zittauer vertraut, im Frühjahr einen sogenannten Frühjahrsputz zu tätigen und sind in der Regel nicht enttäuscht worden. Wünschenswert ist natürlich bis dahin die Beseitigung der Abfälle, die sich bisher unter der Schneedecke verborgen hielten. Ich denke dabei vor allem auch an die Reste von Feuerwerkskörpern vom Jahreswechsel.
Liebe Zittauerinnen, liebe Zittauer,
allen denjenigen von Ihnen bin ich dankbar, die sich um die Verbesserung des Erscheinungsbildes und die Sauberkeit unserer Stadt aktiv bemühen. Da die Vollzugsbediensteten der Stadt nicht überall zugleich sein können, ist jeder Hinweis aus der Bevölkerung zu eventuellen Unzulänglichkeiten ebenso wichtig.
Meine Bitte an alle Zittauer Bürgerinnen und Bürger, die es mit Ordnung und Sauberkeit bisher noch nicht so genau genommen haben, ist in Zukunft etwas sorgsamer darauf zu achten.

Ihr Oberbürgermeister
A. Voigt

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Bauen Sie in Zittau

Die Stadt Zittau bietet Ihnen für den individuellen Eigenheimbau folgende Baugrundstücke für eine sofortige Bebauung an:

Eigenheimstandort Zittau-Eichgraben, Am Walde
Verwirklichen Sie sich Ihren Wunsch vom naturnahen Wohnen in den eigenen vier Wänden durch Kauf oder Bestellung eines Erbbaurechtes. Der Eigenheimstandort „Am Walde“ bietet Ihnen Baugrundstücke:

  • am Rande der Stadt Zittau
  • am Fuße des Zittauer Gebirges, direkt am Wald
  • in ruhiger, ländlicher Umgebung
  • Größe der Baugrundstücke: 600 bis 800 m²
    (Anordnung laut Lageplan)
  • Kaufpreis: 51,00 Euro/m² zuzüglich Abwasserbeitrag
  • Eigenheimbebauung sofort möglich
    Die Eigentumsförderung mit einem SAB-Baudarlehen Z 15 ist möglich.
Zittauer Sanierungsgesellschaft mbH
Innere Weberstraße 34
02763 Zittau

e-mail: w.beck@stadtsanierung-zittau.de
Für weitere Informationen steht Ihnen Herr Beck Tel. (0 35 83) 77 88 13 jederzeit zur Verfügung.

Weitere Angebote zu Geschäftsgrundstücken und Wohnen in Zittau auf unserer Internetseite www.zittau.de unter Ausschreibungen


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V. Spectaculum Citaviae - Zittauer Nächte am 28. Mai 2003

DAMEN UND HERREN!
BÜRGER VON ZITTAU!
LIEBE GÄSTE VON NAH UND FERN!

Bereits heute laden wir Sie herzlichst ein zum V. Spectaculum Citaviae.
Diesmal unter dem Motto „Märchenhaftes Zittau“ soll die historische Innenstadt wiederum für einen Abend in das Mittelalter zurück versetzt werden.
Auch in diesem Jahr ist das Motto bewusst doppeldeutig gewählt.
Nach dem Auftakt 1999 haben die „Zittauer Nächte“ Sagenhaftes (2000), Zünftiges (2001) und Zauberhaftes (2002) gebracht.
SpectaculumDas Spectaculum entwickelt sich immer mehr zu einem Fest von Bürgern für Bürger.
Wir als Veranstalter möchten dabei Bewährtes fortführen und Neues hinzufügen. Dies lässt sich aber nur durch die Mitwirkung sehr vieler Akteure verwirklichen.
Deshalb rufen wir hiermit alle Kulturinteressierten der Region auf, sich aktiv z. B. durch die Gestaltung eines Bühnenbeitrages (u. a. Märchenvorführung, mittelalterliche Musik), mit Straßenmusik, Ursprüngen des Handwerks, zu beteiligen.

Wann: Mittwoch, 28. Mai 2003, 19.00 Uhr bis ...
Wo: Zittauer Innenstadt
  Marktplatz, St. Johannis, Klosterplatz, Klosterkirche, Klosterhof, obere Neustadt, Marstall.

In diesem Zusammenhang erfolgt die Ausschreibung für den Ausschank von Speisen und Getränken in mittelalterlicher Atmosphäre und historischer Kleidung auf dem Gebiet der Innenstadt Zittaus. Interessenten richten ihre Bewerbung mit einem thematisch untersetzten Konzept zum Angebot und zur Gestaltung des Verkaufsstandes bitte schriftlich bis zum Freitag, 28. Februar 2003 an:

Stadtverwaltung Zittau - Kulturreferentin
Markt 1 - 02763 Zittau
Tel. 75 21 40 - Fax:75 22 04
eMail: w.steudner@zittau.de
Wiepke Steudner
i. A. der Veranstalter


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Einladung zum Bürgerforum

Am Mittwoch, den 26.02.2003 18.30 Uhr, stellt die Stadtverwaltung Zittau im Bürgersaal den Arbeitsstand der Fortschreibung des Gesamtverkehrsplanes - Teilkonzept Stadtkern vor. Das Konzept der Verkehrsorganisation Innenstadt wurde auf Grund der konstruktiven Bürgerhinweise überarbeitet. Wir hoffen auf Ihre rege Teilnahme! neuer Plan [Verkehrsorganisation] hier
Gerd Arnold
1. Bürgermeister


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Öffentliche Auslegung

Die öffentliche Auslegung der vom Stadtrat am 21.11.2002 festgestellten Jahresrechnung 2001 der Großen Kreisstadt Zittau erfolgt in der Zeit

vom 10.02.2003 bis 18.02.2003

in der Stadtkämmerei, Rathaus, Markt 1, 2. Etage, Zimmer 312 an den oben genannten Tagen in der Zeit von

Montag/Mittwoch/Donnerstag 9 bis 12 Uhr und 13 bis 15 Uhr
Dienstag 9 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr
Freitag 9 bis 12 Uhr

Zittau, 14.01.2003
A. Voigt, Oberbürgermeister


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Neue Stadtinformationsbroschüre in Arbeit

Einer schönen Tradition folgend wird derzeit eine bei Einwohnern und Gästen unserer Stadt gleichermaßen beliebte Broschüre der Stadt Zittau überarbeitet.
Wieder wird sie viel Interessantes und Wissenswertes, insbesondere des touristischen Bereiches, für Sie bereithalten.
Wir würden uns freuen, wenn Sie mit Anregungen und Hinweisen das Portrait unserer Stadt bereichern.
Für Ihre freundliche Unterstützung bedanken sich schon heute die Mitarbeiterinnen der Tourist-Information und der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.


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Jahresempfang 2003 des OB der Stadt Zittau für Kinder aus dem Dreiländereck

EUROPIA - KINDERSTADT

In zwei Stunden eine komplette Stadt zu bauen, dass schaffen nur Zauberer oder Kinder. Wer das nicht glaubt, hätte sich am 9. Januar im Bürgersaal des Zittauer Rathauses, wo auf Einladung des Zittauer Oberbürgermeisters, der Kinderstiftung Zittau und der AOK Sachsen 100 Kinder aus Zittau, Bogatynia und Hradek versammelt waren, davon überzeugen können. Bereits das große Warnschild „Vorsicht Baustelle - Kinderstadt Europia“ am Eingang zum Bürgersaal verriet allen Gästen, dass an diesem Nachmittag etwas Ungewöhnliches, Besonderes im Rathaus geschehen würde. Bunte Luftballons an den Kronleuchtern, Wimpelketten in den Landesfarben der drei Länder und 100 grüne Sitzbälle der AOK schufen eine Atmosphäre in dem Festsaal, die Fröhlichkeit verbreitete. Und fröhlich ging es dann auch wirklich zu. Die drei Bürgermeister der Partnerstädte, Herr Voigt, Herr Szatkowski und Frau Zimmermannova, ließen es sich nach den herzlichen Grußworten an die Kinder nicht nehmen, selbst den berühmten Grundstein für die Stadt zu legen. Jeder der drei Stadtchefs hatte eigens dazu einen mit einem Wunsch für die gemeinsame Zukunft der drei Nationen beschrifteten Ziegelstein mitgebracht. Wenig später schon ging diese Hoffnung auf eine Gemeinschaft der Menschen im Dreiländereck bei den 100 Kindern im Bürgersaal in Erfüllung. In 10 internationalen Bauteams ergriffen sie unter Anleitung der Bauleute aus dem Jugendhaus „Villa“ die Initiative, planten und bauten eine bunte Kinderstadt. Nachdem 10 interessante Stadtpläne entstanden waren - na ja, ganz einfach war das alles wegen der unterschiedlichen Sprache nicht - ließen sich die jungen Bauleute ganz schnell noch einfallen, welche Gesetze und Regeln in der Kinderstadt gelten sollten. Schöne, moderne Schulen, keine Gewalt und ein friedliches Miteinander, Rechte für Kinder, Kinderfreundlichkeit gehörten ebenso zu dem Katalog der Forderungen, wie eine müllfreie, saubere Stadt und ein absolutes Rauchverbot.
Dann begann der anstrengenste Teil, der Bau der Stadt. Zum Glück konnten die Bauleute auf Fertigteilhäuser aus Karton zurückgreifen und so wuchs die Stadt im Handumdrehen. Während die einen noch tüftelten, welchen Zweck ihr Gebäude erfüllen sollte, waren die anderen mit Bundstiften, Schere und Leim schon dabei, die Fassaden interessant zu gestalten. Zusehens wuchsen Schulen, Schwimmbäder mit Außenrutschen, lustig aussehende Wohnhäuser, Betriebe und kinderfreundliche Supermärkte aus dem Boden - Europia, die Kinderstadt, war Wirklichkeit geworden. Für alle fleißigen Bauleute ließ die Stadtkasse sofort einen Lohn von beträchtlichen 2 EUROP, der Kinderstadtwährung, springen, die von diesen umgehend in leckere Brötchen, eigens für dieses Ereignis kreierten Ziegelsteinkuchen der „Villa“, leckere Oppacher Limo und fruchtiges Family Frost Eis investiert wurde. Ganz kostenlos gab es in der Passmeldestelle von Europia, bei Herrn England, die für jeden an Ort und Stelle auf dem PC ausgestellten EUROPIA-Pässe als Erinnerung.
Und so richtig gefeiert wurde natürlich auch, denn die Zittauer Breakedancer sorgten mit einer super Show auf dem sicher ungewöhnlichen Holzparkett für eine großartige Stimmung.
Natürlich werden manche sagen, alles nur ein Kinderspiel, ich bin mir aber sicher, dass dieser Nachmittag gemeinsamen Tuns in Erinnerung bleiben und so bestimmt Anstoß für die Teilnahme an weiteren Begegnungen mit Kindern aus den drei Ländern sein wird. EUROPIA als Startschuss für das Begegnungsjahr 2003 bleibt damit auf keinen Fall nur ein Wunsch der Organisatoren und der Bürgermeister, sondern wird sicher schon in den nächsten Wochen und Monaten wieder Realität.
Danke allen, besonders der AOK Sachsen, der Stadtverwaltung Zittau, dem Jugendhaus „Villa“ und dem Eisspezialisten Family Frost, für die Mithilfe zum Gelingen dieses wichtigen Jahresauftaktes.

Dr. Volker Beer
Geschäftsführer der Kinderstiftung


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Mittelschulen stellen sich vor

Liebe Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen, sehr geehrte Eltern,
entsprechend der Schulordnung für Grundschulen im Freistaat Sachsen erhält jeder Schüler im zweiten Schulhalbjahr der Klassenstufe 4 eine Empfehlung für den Besuch einer weiterführenden Schule. In dieser so genannten Bildungsempfehlung, die den Erziehungsberechtigten schriftlich mitgeteilt wird, wird dem Schüler empfohlen:
1. seine Ausbildung am Gymnasium bzw.
2. seine Ausbildung an der Mittelschule fortzusetzen.
Sollte Ihr Kind die Bildungsempfehlung für den Mittelschulbesuch erhalten, dann stehen ihm in der Stadt Zittau drei Schulen zur Verfügung: die Parkschule, die Schule am Burgteich und die Schule an der Weinau.
Auf den nachfolgenden Seiten können Sie sich über Lage, Lernbedingungen, Ausstattung, Partnerschaften, Arbeitsgemeinschaften, Freizeitangebote u.ä. der in Trägerschaft der Stadt Zittau stehenden Schulen informieren.
Für Informationsveranstaltungen werden in den Mittelschulen „Tage der offenen Türen“ durchgeführt. Die Parkschule hatte ihren schon, die Schule am Burgteich und die Schule an der Weinau werden ihren am 01.03.2003 durchführen.

Thomas Scholz
Schulverwaltung


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Parkschule
Liebknechtring 4, Tel. 704031

Die Parkschule in Zittau ist inzwischen fast 110 Jahre alt. Sie befindet sich in der Nähe der Blumenuhr. Das Gebäude wurde in den letzten 2 Jahren saniert, so wurden die Fassade gereinigt, der Sandsteinsockel erneuert,das Dach gedeckt und moderne Fenster eingebaut.
Auch die Turnhalle bekam ein neues Gesicht und bietet jetzt gute Bedingungen für den gesamten Sportbereich. Im Innenbereich hat sich ebenfalls vieles geändert. Es gibt neue Fachkabinette, erst im letzten Jahr wurde ein modernes Physikzimmer eingeweiht, zwei Unterrichtsräume sind mit Computern ausgestattet. Eine moderne Hauswirtschaftsküche sowie ein Nähkabinett sind eine gute Grundlage für das neue Profil Wirtschaft/Technik/Hauswirtschaft, das ab Schuljahr 2003/04 für die 7. Klassen eingeführt wird. Im Keller befinden sich eine Keramikwerkstatt und ein Fitnessraum.
In der Parkschule lernen ca. 450 Schüler in 18 Klassen, die von 28 Lehrern unterrichtet werden.
Unsere Schule unterhält Partnerschaften zu Schulen in Luban und in Liberec. Es gibt jährlich viele gemeinsame Veranstaltungen, so werden Sportwettkämpfe durchgeführt, deutsche und polnische Kinder wandern gemeinsam durch das Riesengebirge und verbringen schöne Tage in unserem Schulzeltlager in Biehain.
Dieses Schulzeltlager am Waldsee besteht nun schon über 40 Jahre. Die Ferienbelegungen dauern eine Woche und kosten nur 40 €. Im Lager stehen drei Bungalows und jedes Jahr werden Zelte mit Überzelten auf Podesten aufgebaut. Im vergangenen Jahr waren nicht nur tschechische und polnische Kinder zu Gast im Schulzeltlager, sondern auch 14 Kinder aus Tschernobyl konnten sich an einem Wochenende in unserem schönen Lager erholen.
Jedes Jahr beteiligen sich unsere Schüler an den verschiedensten Veranstaltungen und Wettbewerben. So nehmen sie beispielsweise schon zwei Jahre am Erdgaspokal teil, bei dem sie unter mehr als 100 Schulen den 4. Platz belegen konnten, andere Schüler sind Teilnehmer am Börsenspiel der Sparkasse, bei „Jugend trainiert für Olympia“, und an Informatikwettbewerben. Bereits das zweite Mal fährt ein Schüler unserer Schule zur Sachsenolympiade für das Fach Russisch nach Leipzig.
Außerdem unterstützt unsere Schule auf vielfältigste Art viele Aktionen der Stadt Zittau.
Wir bereicherten das Spectaculum und das Zittauer Stadtfest durch den Verkauf von Keramik aus unserer Keramikwerkstatt und gestalten jedes Jahr das 1. Bild des Königszuges.
An unserer Schule wird auch oft Theater gespielt, so schrieben z.B. Schüler zum Thema Drogen Gedichte und Szenen und führten diese in der Turnhalle auf. Auch eine Zeugnisausgabe für die 10. Klassen wurde mit einem Theaterstück umrahmt. Die Schüler studierten eine Szene aus Shakespeares „Romeo und Julia“ ein, borgten sich dazu Kostüme aus dem Theater und gestalteten selbst die gleiche Szene in eine moderne Fassung um, was allen Zuschauern viel Spaß bereitete.
Als zweite Fremdsprache unterrichten wir Russisch, sind aber auch in der Lage, wenn Schüler es wünschen, Französisch, Tschechisch und Polnisch anzubieten. In den vergangenen Jahren wurden diese Sprachen bereits in Form eines Projektes von Schülern gelernt.
An unserer Schule haben wir viele Schulmannschaften, so z. B. im Basket- und Volleyball sowie im Unihoc. In allen drei Sportarten kamen unsere Schüler unter die 1. bis 3. Plätze im Kreisfinale.
Im Schwimmen konnten Schüler unserer Schule sogar einen 2. Platz in der Sachsenmeisterschaft erzielen.
In den 5. und 6. Klassen wird die 3. Sportstunde für das Schwimmen genutzt. Ab der 8. Klasse findet die 3. Sportstunde als Kurs teil, so dass sich die Schüler unter den Angeboten Tischtennis, Fitness, Basketball, Schwimmen und Step Aerobic einen auswählen können.
Themen unserer Projekttage waren z. B. Oberlausitz, Sport, Umwelt, Erhalt des Schulzeltlagers Biehain usw.
Unser Hauptanliegen ist die Gestaltung eines guten Unterrichts, denn unser Motto heißt:

„Der Schüler muss etwas lernen und sich wohlfühlen.“

Der Tag der offenen Tür 2003 fand am 03.Februar statt.

Schulleiterin
Gabriele Knüpfer


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Mittelschule am Burgteich Zittau - UNESCO-PROJEKT-SCHULE
Alte Burgstraße 7a, Tel. 513300

Unsere Schule mit z. Zt. ca. 550 Schülern und 35 Lehrern befindet sich in der Westvorstadt von Zittau. Das Schulgelände ist groß, ruhig gelegen und sowohl für den Unterricht, als auch für die Freizeit vielseitig nutzbar.
Ein moderner Sportplatz mit Volleyball-, Basketball- und Weitsprunganlage, eine 60 Meter Laufstrecke, mehrere Tischtennisplatten, eine Streetballeinrichtung, Freiluftschach, eine große Turnhalle mit einer Kletterwand an der Außenfront sowie ein Biotopgelände bieten den Schülern vielfältige Möglichkeiten im Umwelt- und Sportbereich aktiv zu sein. Das Schulgebäude wurde an der Südfront mit neuen Fenstern und Sonnenschutz modernisiert.
Die breiten Flure sind durch Sitzgruppen, Pflanzen, große Aquarien und Terrarien, Fotowänden und Bildern aus dem Kunstunterricht gestaltet. Unsere Schüler können auch am Nachmittag verweilen, von dem umfangreichen AG-Angebot Gebrauch machen, Hausaufgaben erledigen, musizieren oder einfach nur Gespräche führen.
Das Freizeitangebot (z. B. Tschechisch, teilweise Chinesisch, Umwelt, Aquaristik, Terraristik, Informatik, Geschichte, Tanz, Gitarre, Gesang, Schlagzeug, 1. Hilfe, Keyboard, Bühnentechnik/ Disko, Keramik, Seidenmalerei, Kunst, Fotografie, verschiedene Ballspielarten, Fitness u. v. mehr) wird von Schülern, Lehrern, Eltern und Vereinen gestaltet.
Unseren Schülern stehen in zwei PC Kabinetten 26 moderne PCs für den Unterricht zur Verfügung, zusätzlich in der kleinen Schulbibliothek u. a. ein Multimedia-PC für Internetnutzung und Börsenspiel. Da nun fast alle Lehrer eine qualifizierte Ausbildung am PC erworben haben, wird zunehmend der PC-Einsatz in Zukunft auch im Fachunterricht ein fester Bestandteil sein.
Ein modernes Chemiekabinett, ein kleines Fotolabor, ein Schwarzlichttheater, ein Keyboardkabinett gehören ebenfalls zu unseren guten materiellen Bedingungen.
Seit 1993 arbeiten wir als UNESCO-Projekt-Schule, erhielten die offizielle Anerkennung 1997 aus Paris und im selben Jahr durch unsere Schirmherren „Die Prinzen“ den Titel „Schule ohne Rassismus“, als sichtbares Zeichen, diesen Weg als Schule zu gehen.
Unser Leitbild: „Wir leben in einer Welt - wir lernen für eine Welt“ versuchen wir mit vielfältigen Aktivitäten, Projekten und entsprechenden Lerninhalten umzusetzen. Weltweite Kontakte mit Schüler- und Lehrerbegegnungen zu China, Kenia, Bulgarien, Tschechien, Polen, Briefkontakte zu Senegal, Taiwan, Philippinen, Sprachreisen nach England und Frankreich, Schulpartnerschaften mit Schulen aus den alten Bundesländern (Heinsberg und Mönchengladbach), UNESCO-Camps, Gastschüler, trinationale Projekte, Trommelworkshops, Theaterprojekte u. v. m. helfen uns, unsere Ziele als UNESCO-Schule umzusetzen.
Die regelmäßig stattfindenden pädagogischen Tage sowie die zu deren Vorbereitung durchgeführten Schülerratsworkshops tragen dazu bei, Schule und Unterrichtsqualität weiter zu entwickeln. Schule als lernende Organisation zu verstehen ist dabei eine wichtige Grundlage. Ab Schuljahr 2003/2004 wird das neue Profilkonzept an den Mittelschulen beginnend mit Klasse 7 eingeführt, das heißt, dass neben den 2 Stunden WTH (Wirtschaft, Technik, Hauswirtschaft) dem Schüler Neigungskurse angeboten werden. An unserer Schule werden wir den Schwerpunkt auf Fremdsprachen (Französisch und Tschechisch) und den musisch-kreativen Bereich legen und zusätzlich im Wechsel die Bereiche Informatik, Sport und Fitness, Astronomie, Bereich Soziales... anbieten.
Eine Besonderheit an unserer Schule ist auch die Tatsache, dass Schüler der Klasse 10 die Möglichkeit haben, den europäischen Sprachenpass zu erwerben.
Um unseren Schülern einen guten Start in das Berufsleben und die weiterführenden Bildungseinrichtungen zu ermöglichen, stellt für uns die Entwicklung von Teamfähigkeit, Kreativität, Verantwortungsbereitschaft, eigenverantwortliches Arbeiten und Lernen eine wichtige pädagogische Aufgabe dar.

„Wer die Zukunft gestalten will, muss seiner Zeit voraus sein, wer seiner Zeit voraus sein will, muss neue Wege gehen.“

Schulleiterin
Veronika Kushmann


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Mittelschule an der Weinau
Weinauallee 1, Tel. 704231

Unsere Schule befindet sich in ruhiger Lage außerhalb des Stadtzentrums von Zittau - die Nähe zum Weinaupark und den dortigen Sporteinrichtungen bietet uns gerade für den Sportbetrieb an der Schule viele Vorteile. Das Schulgebäude selbst wurde in der Zeit von 1914 - 1920 erbaut und vor dem 2. Weltkrieg als Gymnasium genutzt. Das ursprüngliche Rektorengebäude (in der Vergangenheit Mädchenwohnheim) steht uns seit 1997 zur Verfügung und es ist seit dem sinnvoll in den Schulbetrieb eingegliedert worden.
Gerade für den Freizeitbereich ergeben sich beste Möglichkeiten; so wurde in dem oberen Stockwerk ein Jugendclub eingerichtet, der mit einer modernen Musikanlage ausgestaltet ist, ein Billardtisch, ein Tischfußballspiel, ein Fitnessraum sowie Möglichkeiten zum Tischtennisspielen bieten beste Grundlage, dass man sich außerhalb des Schulbetriebes treffen kann, um so das Gemeinschaftsleben zu erfahren. Darüber hinaus erfolgt in diesen Räumen eine niveauvolle Mittags- und Pausenversorgung. Für unsere Schüler, die auf den Bus angewiesen sind, haben wir in letzter Zeit einen Raum in diesem Gebäude geschaffen, um entsprechende Wartezeiten zu überbrücken.
Durch aktives Mitwirken von Schülern, Lehrern und Eltern war es möglich, dass wir diese Räumlichkeiten heute so effektiv nutzen können.
An unserer Schule lernen z. Z. 330 Schüler. In den 14 Klassen der Altersstufen 5. - 10. Klasse unterrichten 21 Fachlehrer in 15 Klassenräumen. Der Realschulabschluss, der qualifizierende Hauptschulabschluss und der Hauptschulabschluss sind die Ziele des abschlussbezogenen Unterrichts. Alle Fachlehrer sind bemüht, unseren Schülern ein solides und anwendungsbereites Wissen zu vermitteln, wobei wir auch große Anstrengungen unternehmen, schülerorientiert zu unterrichten. In pädagogischen Beratungen tauschen wir Erfahrungen aus, nutzen viele Fortbildungsangebote, um auf die Fragen unserer Schüler eingehen zu können.
Eine große Aufgabe sehen wir Lehrer auch in der Tatsache, dass wir unseren Schülern Wertevorstellungen vermitteln, auch der Ausprägung von Verhaltensgrundnormen widmen wir sehr viel Zeit.
Die Freizeitgestaltung wird sinnvoll in das Schulleben integriert; die Gestaltung von erlebnisorientierten Nachmittagen, Wandertagen, Landschulheimaufenthalten, Wanderfahrten, Theaterbesuchen, Schulfesten u. a. haben bei uns eine lange Tradition - gerade das Weihnachtskonzert vom 18. Dezember 2002 war bester Beweis dafür.
Auch beim Ausbau von Arbeitsgemeinschaften bemühen wir uns um weiteres Vorankommen. So haben wir seit zwei Jahren einen bestens funktionierenden Schulchor, der bei Höhepunkten sehr wirkungsvoll auftrat - z.B. am 20.12.2002 während des Weihnachtsmarktes in Zittau, auch die Arbeitsgemeinschaft Kunst leistet Vorbildliches, was hinreichend mit der erfolgreichen Teilnahme an dem Projekt „Fahnen im Wind“, ausgeschrieben von der Partnerstadt Villingen Schwenningen, bestätigt wurde.
Einen hohen Stellenwert hat der Sport an unserer Schule. Unsere Schüler spielen Basketball in der Stadtliga, nehmen an den verschiedensten Wettkämpfen unter dem Motto „Jugend trainiert für Olympia“ teil, seit Jahren führen wir im Isergebirge ein Winterlager durch, wo unseren Schülern Grundkenntnisse in Alpine und im Langlauf vermittelt werden, auch das jährlich durchgeführte Touristiklager hat an der Schule gute Resonanz, gleiches gilt für das Bergzeitfahren von Liberec nach Bedrichov. Bei all diesen Aktivitäten arbeiten wir sehr eng mit Schülern und Lehrern aus unserer Partnerschule in Liberec zusammen. Sehr eindrucksvoll war diesbezüglich der gemeinsame Besuch der Habsburg-Ausstellung und der sich anschließende Erfahrungsaustausch mit unseren tschechischen Lehrern vom November 2002.
Der Profilunterricht ab Klasse 7 bietet unseren Schülern Möglichkeiten in den Bereichen Wirtschaft und Technik, Haushaltslehre und Wirtschaft, Technik und Wirtschaft sowie im sprachlichen Bereich (Französisch) anzueignen. Dazu lernen alle Schüler ab Klasse 7 im Informatikunterricht. Zur Zeit arbeiten wir inhaltlich sehr konkret an der Einführung des Faches WTH/S (Wirtschaft-Technik- Haushalt/Soziales) was ab 2003/04 in den Klassen 7 als Profilfach eingeführt wird.
In bestimmten Wahlbereichen besuchen die Schüler dazu Neigungskurse, und zwar in den Bereichen Kunst und Kultur, Gesundheit und Sport sowie Wirtschaftliches.
Bei all unseren Vorhaben werden wir bestens von der Stadtverwaltung Zittau und dem Hochbauamt Zittau unterstützt. So gelang es in den letzten Jahren die materielle Basis in der Schule ständig zu verbessern, so dass wir in gut ausgestatteten Fachräumen unterrichten können. Sichtbar ist für alle, dass unsere Schule sehr weitflächig saniert wird. Mit einem hohen finanziellen Aufwand werden Haupthaus, Nebengebäude und Turnhalle einschließlich Dach saniert, die Turnhalle erhält einen Anbau als Geräteraum. Ab Mai 2003 wird unsere Schule in neuem Glanz erstrahlen und dem Wohngebiet Weinauallee in keinem nachstehen.
Dafür sei allen, insbesondere den Verantwortlichen des Hochbauamtes, des Ingenieurbüros und des Schul- und Sportamtes, ganz herzlich gedankt.

Schulleiter
Eberhard Burchert


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An alten Straßen

Die folgenden Beiträge der Serie Denkmale sollen sich den alten Straßen widmen, die zu einem beträchtlichen Teil den Reichtum des alten Zittau begründet haben. Noch heute existieren zahlreiche Hohlwege, Steinkreuze, Zollhäuser, Brücken und andere Hinweise auf Straßen. Während sich im Flachland kaum Hohlwege gebildet haben, präsentieren sie sich im Gebirge besonders gut.
Die Straße entwickelte sich aus älteren Steigen und Pfaden, auf denen mit Packtieren oder auf dem Rücken Waren transportiert wurden. Mit wachsendem Bedarf an bestimmten Produkten bedurfte es einer Steigerung des Transportvolumens. Aus dem Steig wurde eine Straße, auf der Karren und Wagen fahren konnten. Dadurch stieg naturgemäß der Aufwand, den Verkehrsweg instand zu halten. Die Straße musste unterhalten und geschützt werden.
In Zittau gabelte sich die Straße über das Gebirge nach Prag in zwei Hauptlinien, die Gabler und die Leipaer Straße. Von Norden kam die Straße aus Görlitz und von Nordwesten als Abzweig der Via Regia oder der Hohen Straße die Straße aus Löbau. Darüber hinaus gab es mehrere Straßen über das Gebirge und unter Umgehung von Görlitz nach Seidenberg, die aber meist verboten waren. Diesen einzelnen Straßen werden wir in den nächsten Beiträgen nachgehen.
Das Thema Straßen hat der Zittauer Maler Joachim Hennig nach einer Exkursion mit Schülern beiderseits des Zittauer Gebirges in Bilder gefasst. 2000 zeigten die Städtischen Museen Zittau und das Museum in Ceská Lípa die danach entstandenen Bilder. In den nächsten Tagen erscheint ein Sonderheft der Zittauer Geschichtsblätter, das die Arbeiten Joachim Hennigs in Verbindung mit seinen Texten zu den alten Straßen beinhaltet. Es ist im Buchhandel, beim Verein und im Museum erhältlich.

Dr. Gunter Oettel


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