Prunkwappen der Stadt Zittau
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Der Zittauer Königszug

König Ottokar II.Der Zittauer Königszug wird anläßlich großer Feste und Jubiläen veranstaltet und vereint die Historie mit der Gegenwart der Stadt. Er beginnt mit Böhmenkönig Ottokar dem II, der nach altslawischer Sitte die Grenzen der zukünftigen Stadt umreitet. Er verlieh Zittau Rechte und Privilegien, die die Stadt zu Reichtum und Blüte führten.

Es folgen Bilder aus der Geschichte der Stadt und der Region, die wesentlichen Einfluß auf die - und markante Punkte in der - Stadtentwicklung darstellten.

Sei es Kaiser Karl IV, das große Zittauer Fastentuch, das Salzhaus als Symbol der Bedeutung Zittaus als Handelsstadt oder das Brauereiwesen als Quelle Zittauer Reichtums, das bis hin zum Bierkrieg mit Görlitz führte.

Ausdruck der Emanzipation des Zittauer Bürgertums ist auch die Gründung des Sechs-Städte-Bundes, dem Zittau als „die Reiche“ angehörte. Weitere Themen sind die Reformation, große Stadtbrände, der Dreißigjährige Krieg sowie die sich daran anschließende Ansiedlung böhmischer Exulanten. Die unruhigen Zeiten werden auch durch die Darstellung des Siebenjährigen Krieges sowie der napoleonischen Kriege dargestellt.

Die Industrialisierung bringt erneut Wohlstand in die Stadt, die sich zu einer modernen Stadt in Deutschland entwickelt. Die Neuzeit wird von den Handwerkern der Stadt und der Region gestaltet, die Tradition und Leistungskraft verkörpern. Den Abschluss bilden in bunter Folge Zittaus Jüngste, Sport- und andere Vereine und Verbände sowie viel Musik.

Königszug anläßlich des Jubiläums „750 Jahre Stadt Zittau“