Prunkwappen der Stadt Zittau
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ZITTAUER KULTURPFAD
01 Rathaus

Überregional bedeutender Bau des frühen Historismus, 1840-1845 von Stadtbaumeister Carl August Schramm im Stil oberitalienischer Paläste der Spätgotik und Frührenaissance erbaut.

02 ehem. Ratskeller (Markt 2)

Unter dem Haus von 1843/44 gotisches Kellergewölbe aus dem 14. Jahrhundert, Portal um 1600.

03 Klosterstüb'l

Ehemaliger Bierhof mit gotischem Keller, eine der ältesten Gaststätten der Stadt, Fassade seit Umbau Anfang des 20. Jahrhunderts mit reicher Bauplastik gestaltet.

04 Noacksches Haus (Markt 4)

Überregional bedeutendes Bürgerhaus im frühbarocken Stil, 1689 vom damals reichsten Kaufmann Zittaus, Andreas Noack, errichtet.

05 Stadt-Apotheke (Markt 10)

Barockes Bürgerhaus, 1707 erbaut, um 1760 verändert. Die Geschichte der Stadtapotheke geht bis 1519 zurück.

06 ehem. Gasthof „Zur goldenen Sonne“ (Markt 9)

Erbaut um 1710 mit prächtiger Barockfassade.

07 Fürstenherberge (Markt 13)

Vornehmes spätbarockes Bürgerhaus, 1767 erbaut. Am 13.8.1813 übernachtete hier Napoleon.

08 Markt 21-23

Bürgerhäuser des 16.-19. Jahrhunderts. Im Kern mittelalterliche Bierhöfe mit Gewölbekellern, mehrfach umgebaut und erweitert. Markt 21 mit barockem Portal und Geschäftsausbau im Stil des Dresdner Neobarock, Markt 23 „Weißer Engel“ mit Fassadenerker aus dem 17. Jahrhundert.

09 ehem. Amtsgericht

Ältestes Bürgerhaus des Barock in Zittau und der Oberlausitz, 1678 von Bürgermeister Johann Philipp Stoll als Wohnhaus errichtet.

10 Marsbrunnen (Rolandbrunnen / Markt)

1585 als Symbol für Handel, Gewerbe und Wirtschaftskraft der Stadt Zittau im Renaissancestil errichtet.

11 Pop-Art-Viertel „Mandauer Glanz“

Kunst am Bau, Wohngebäude aus den 1980er Jahren, 2009/10 Gestaltung durch den Berliner Künstler Sergej Alexander Dott.

12 Dornspachhaus

Ältestes Bürgerhaus der Stadt Zittau. Gotischer Kernbau, Renaissanceumbau 1553, Arkadenhof um 1600. Im 16. Jahrhundert Wohnhaus des Bürgermeisters Nikolaus von Dornspach, um 1700 von Christian Weise.

13 Johanniskirche (ev. Stadtpfarrkirche St. Johannis)

Sakrales Hauptwerk von Karl Friedrich Schinkel. Unter Verwendung der älteren Türme und Umfassungswände als klassizistische Hallenkirche 1837 vollendet.

 

weitere Informationen zur Johanniskirche finden Sie auf → www.johannis-kirche-zittau.de und auf der Internetseite der → Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Zittau

14 ehem. Johanniskirchhof

mit Grabmal des Bürgermeisters Nikolaus von Dornspach (gest. 1580)

15 Altes Gymnasium

1586 als Lateinschule eingeweiht, gestiftet von Bürgermeister Nikolaus von Dornspach; ursprünglicher Renaissancebau im 18. Jahrhundert umgebaut und erweitert.

16 Kaufmannshaus (Priebersches Haus / Innere Weberstraße 12)

Vornehmes Kaufmannshaus im Stil des Dresdner Spätbarock, errichtet um 1770. Prächtiges Tor und Balkongitter in Rokokoformen.

17 Grätzsches Haus (Innere Weberstraße 20)

Großartiges Handelshaus mit zwei Höfen und reicher Barockfassade 1710-1717 errichtet für den Handelsherrn Heinrich Grätz aus Lüneburg.

18 Weberkirche

Dreifaltigkeitskirche Ende des 15. Jahrhunderts vor der Stadtmauer im gotischen Stil errichtet, neugotischer Umbau 1889/1890.

 

weitere Informationen zur Weberkirche finden Sie auf der Internetseite der → Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Zittau

19 Brunnensäule

Korinthische Säule aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, die an Zittaus Mineralquelle erinnert.

20 Stadtbad

Eines der ältesten deutschen Hallenbäder, 1871-1874 im spätklassizistischen Stil von Stadtbaumeister Emil Trummler erbaut.

21 Konstitutionssäule

1831 errichtet, der ersten sächsischen Verfassung gewidmet.

22 Johanneum

Repräsentativer Schulbau im spätklassizistischen Stil, 1869-1871 als Realschule und Gymnasium von Stadtbaumeister Emil Trummler erbaut. Der 56 m hohe Turm als Reminiszenz an das Bautzner Stadttor.

23 Waentighaus

Büro- und Wohnhaus des Textilfabrikanten Heinrich Ferdinand Waentig, erbaut 1853 durch Stadtbaumeister Carl August Schramm im neugotischen Tudorstil.

24 Wasserturm mit Löwenrelief

Hochwasserreservoir (Gründerzeit) mit barockem Löwenrelief vom 1828 abgebrochenen Webertor.

25 Bahnhof

Stattliches Bahnhofsgebäude von 1859, die Fassaden mit gotisierenden Stilelementen. Kleinbahnhof im Heimatstil 1911/1912.

26 Marienkirche (kath. Pfarrkirche Mariä Heimsuchung / Lessingstraße)

Bedeutender neugotischer Kirchenbau, 1883-1890 von Stadtbaumeister Herrmann Knothe-Seeck erbaut.

27 Gerhart-Hauptmann-Theater

1936 als technisch moderner Theaterbau in gemäßigter Formensprache errichtet von den Architekten Hermann Alker und Alfred Hopp.

28 Theaterring 14

Vorstädtisches Barockhaus mit reizvollem Eingangsportal, erbaut 1752, renoviert 1788. Im Hof ehemalige Werkstatt für Glasmalerei von Richard Schlein.

29 Heffterbau

Gotischer Westflügel des Franziskanerklosters, Spätrenaissanceumbau mit prächtigem Volutengiebel auf Initiative des damaligen Bürgermeisters Heinrich von Heffter 1658-1662, darin Barocksaal mit Wunderkammer von 1709.

30 ehem. Franziskanerkloster (Stadtmuseum)

Klosteranlage aus dem 13.-15. Jahrhundert, einzigartige barocke Gruftbauten aus dem 17./18. Jahrhundert auf dem Klosterhof. Seit 1665 Sitz der Ratsbibliothek, im 19. und 20. Jahrhundert Um- und Ausbau für die Städtischen Museen, seit 2005 Präsentation des Kleinen Zittauer Fastentuches von 1573.

31 Grüner Born

Prächtiger Kunstschmiedebrunnen, 1679 von Michael Fröhlich geschaffen.

32 ehem. Franziskanerklosterkirche

Zweischiffige gotische Hallenkirche des 13.-15. Jahrhunderts mit wertvoller Ausstattung im Stil der Spätrenaissance.

 

weitere Informationen zur Klosterkirche finden Sie auf der Internetseite der → Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Zittau

33 Alte Post

Barockes Bürgerhaus, 1745/46 von Kaufmann Christian Besser erbaut, mit reich gegliedertem Eckerker.

34 ehem. Baugewerkenschule

Bedeutender Schulbau des frühen Historismus mit gotisierenden Stilelementen, erbaut 1846-1848 von Stadtbaumeister Carl August Schramm.

35 Hillersche Villa

Im Innern reich ausgestattete Villa im Neorenaissancestil, erbaut 1889-1891 vom Zittauer Baumeister Wilhelm Rudolf Poppe zur eigenen Nutzung. 1899 erworben von Karl Gustav Hiller, dem Begründer der Phänomen-Werke.

36 Kreuzkirche mit Kirchhof

Großartige spätgotische Einstützenkirche, erbaut um 1400. Kirchhof mit hochrangigem Ensemble barocker Grufthäuser. Seit 1999 Museum für das Große Zittauer Fastentuch von 1472.

37 Schleifermännchenbrunnen

Von einem Zittauer Klempnermeister in Erinnerung an ein Zittauer Scherenschleiferoriginal, „Worm-Seff“ genannt, um 1820 geschaffen.

38 Fleischerbastei

Bedeutendster Rest der ehemaligen mittelalterlichen Stadtbefestigung, heutiges Erscheinungsbild 17. Jahrhundert. Es gab 13 solcher Basteien, die von 1513-1562 erbaut wurden.

39 Blumenuhr mit Meißner Porzellanglockenspiel

Blumenuhr errichtet 1907 durch Parkinspektor Grabowski und Ratsuhrmacher Rödel, bepflanzt mit bis zu 4.000 Pflanzen. Glockenspiel mit 21 Porzellanglocken, 1966 von Zittauer Handwerkern gestiftet.

40 Frauenkirche mit Kirchhof

Älteste Zittauer Kirche, erbaut um 1260-1280 im spätromanisch-frühgotischen Übergangsstil. Im 16. Jahrhundert Verlust des Langhauses, im 17. Jahrhundert Neuausstattung im Renaissancestil. Der Kirchhof ist Ruhestätte zahlreicher Zittauer Persönlichkeiten.

 

weitere Informationen zur Frauenkirche finden Sie auf der Internetseite der → Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Zittau

41 Kleine Bastei

Wehrturm aus der Mitte des 16. Jahrhunderts, Teil der ehemaligen Stadtmauer.

42 Geburtshaus des Komponisten Heinrich Marschner

(geb. 1795, gest. 1861)
Mitte des 17. Jahrhunderts erbautes, giebelständiges Haus.

43 Samariterinnenbrunnen

Reich verzierter barocker Brunnen, 1679 von Bildhauer Johann Friedrich Schmidt geschaffen.

44 Alte Stadtschmiede

Südlicher Anbau des Salzhauses von 1713 im barocken Stil.

45 Salzhaus (Marstall)

Monumentaler spätgotischer Profanbau, 1511 errichtet als Speicher, Marstall und Zeughaus, barocker Umbau von 1730 mit hohem Mansarddach.

46 Zum Goldenen Stern

Traditionsreicher Gasthof, schlichter Barockbau von 1771.

47 Herkulesbrunnen

Künstlerisch bedeutender Barockbrunnen von Johann Michael Hoppenhaupt 1708 errichtet zu Ehren von August dem Starken, als dem sächsischen Herkules.

48 ehem. Sächsischer Hof

1749 im Barockstil umgebautes Eckhaus, im Hof wertvolle Renaissancereliefs von der Fassade des 16. Jahrhunderts.

49 Wohnhaus Neustadt 23

Stattliches frühbarockes Bürgerhaus, erbaut 1681-1683. Einst Wohnhaus des Bürgermeisters Johann Jacob von Hartig (1639-1718).

50 Schwanenbrunnen

Barocker Brunnen 1710 von den Zittauer Bildhauermeistern Johann Gottlob Anders und Gottfried Jäch geschaffen.

51 Fleischbänke (Reichenberger Straße)

Passage mit Verkaufsläden, 1361 erste urkundliche Erwähnung, 1838 in der heutigen Form errichtet - eine der letzten erhaltenen Anlagen dieser Art.

52 ehem. Höhere Webschule

Repräsentatives Gründerzeitgebäude von 1898, Erweiterungen 1914-1916 und 1954.

53 ehem. Hospitalkirche St. Jakob

Gotische Saalkirche aus dem 14. Jahrhundert, die Nordseite 1913 umgestaltet. Malerischer Innenraum mit wertvoller Renaissance-Ausstattung aus dem 17. Jahrhundert.

54 ehem. Mandaukaserne (Martin-Wehnert-Platz)

Platzbeherrschender Kasernenbau mit neugotischen Stilelementen, 1868 fertiggestellt und bis 1918 Garnisonsstandort.