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Dauerausstellung "Von der Wiege bis zur Bahre - Vom Leben auf dem Dorfe in früherer Zeit"

Plakat zur Ausstellung Von der Wiege bis zur Bahre - Vom Leben auf dem Dorfe in früherer ZeitSeit dem 20. Jahr seines Bestehens geht das Museum Dittelsdorf neue Wege: Eine Dauerausstellung ist entstanden. Ihr Titel "Von der Wiege bis zur Bahre" greift ein altbekanntes Wort auf, das den Lebenszyklus des Menschen bezeichnet. Exponate aus der Sammlung des Museums illustrieren eben jene Lebensstationen der Menschen im 19. bis zum beginnenden 20. Jahrhundert. Niemand von uns hat diese Zeit noch erlebt, und dennoch erscheinen viele Dinge noch recht nahe und ruhen in ähnlicher Form auf manchem Dachboden.
Damals begann und endete das Leben eines Menschen oft im selben Haus, ja mitunter im selben Raum. In der Stube. Hier stand die Wiege, hier wurde gegessen, gearbeitet und gestorben. Kreisläufe aus Geburt und Taufe, Schule und Konfirmation, Liebe und Hochzeit, Arbeit und Ernährung, Alter und Ausgedinge, Tod und Ewigkeit.
Die Ausstellung gibt einen Überblick über prägnante Lebensstationen der Menschen von damals. Gegenstände werden mit vergangenen Menschenleben in Verbindung gebracht. Sie geht auch der Frage nach, was von den Menschen geblieben ist. Ein Haus? Ein Schrank? Fotos? Was haben sie hinterlassen? Erinnerungen, die allmählich verblassen?
In diesem Jahr ist die Dauerausstellung regulär geöffnet zum Tag des offenen Umgebindehauses am 29. Mai sowie zum Tag des offenen Denkmals am 11.09.16. Auch zu unseren Stubenkino-Veranstaltungen am 12.6. und 6.11. kann die Ausstellung regulär zwischen 14 und 17 Uhr besichtigt werden.

Für Gruppen besteht jedoch die Möglichkeit, einen individuellen Besuchstermin zu vereinbaren. (Tel. 035843-22839 oder E-Mail: dittelsdorf@t-online.de)

Eintrittspreise:
Museumsbesuch 1,50 € p.P. (Kinder bis 14 Jahre frei)

Dorfführung incl. Museumsbesuch 3,00 € p.P. (Kinder bis 14 Jahre frei)


"Kammerkino" - neue Veranstaltungsreihe im Museum Dittelsdorf

StubenkinoDie große Stube im Dittelsdorfer Museum war dann doch zu klein, um den Ansturm der Interessierten auf das Stubenkino aufzunehmen. Und so gab es am 17. April eben gleich zwei Vorstellungen nacheinander. Mehr als 60 Besucher verfolgten schließlich die Filmsequenzen aus 50 Jahren Dittelsdorfer Festgeschichte.
Der Super-8-Stummfilm  über die 600-Jahr-Feier aus dem Jahre 1969 verströmte durch den klassisch vor sich hin ratternden Projektor die Atmosphäre vergangener Jahrzehnte. Die Videoaufnahmen der 625-Jahr-Feier von 1994 besitzen zwar schon Bild und Ton, dennoch: heutige HD-Fernsehqualität ist etwas anders. Und so war das Stubenkino zugleich auch ein Ausflug in die Technikgeschichte.  Und schließlich stellte sich die Frage, wie die Dokumentationen der in drei Jahren bevorstehenden 650-Jahr-Feier beschaffen sein werden?
Im Mittelpunkt des Kino-Nachmittags stand aber das Wiedererkennen der Mitmenschen und das Erinnern, das bei Kaffee und Kuchen im Anschluss der Vorstellung weiterging.
Fest steht: Das Stubenkino war keine Eintagsfliege. Weitere Termine im Jahresverlauf stehen schon fest: der 12. Juni und der 6. November. Über die Themen wird noch im Verein beraten. Nachfragen übern Gartenzaun lassen aber weiteres Interesse an den Fest-Filmen erkennen. Also: Beachten Sie einfach die nächsten Ankündigungen und lassen Sie sich überraschen, was es als nächstes im Dittelsdorfer Stubenkino zu sehen gibt.

Stubenkino im Museum Dittelsdorf am 12. Juni


Dorfführungen „Dittelsdorf - ein Umgebinde-Guckkasten“

Dittelsdorf verlockt zum Hingucken: wohin man guckt, sind Umgebindehäuser zu sehen. Während eines anderthalbstündigen Rundganges können Interessierte daher einiges über Entstehung, Entwicklung und Ausprägung der Umgebindebauweise erfahren. Das verwinkelte Dittelsdorf bietet Gelegenheit, vielfältige Baudetails „hautnah“ zu erleben. Waren wirklich die Webstühle schuld am Entstehen der Umgebindebauweise? Oder waren es die fränkischen Siedler, die im 13. Jahrhundert die Oberlausitz besiedelten? Wie alt sind das älteste und das jüngste Umgebindehaus in Dittelsdorf? Was heißt „Ständerbau“ und „Rähmbau“? All das sind Fragen, denen bei der Dorfführung im Wortsinne nachgegangen wird.

In diesem Jahr bieten wir die Dorfführungen auf Anfrage für Gruppen ab 10 Personen an. Rufen Sie einfach an (035843-22839) und vereinbaren Sie einen Termin. Parkmöglichkeiten sind im Museumsgrundstück vorhanden.

Der Teilnehmerbeitrag beträgt 3,- € (Kinder bis 14 Jahre frei).