Kabinettausstellung wegen Hochwasser verschoben
Das Museum Dittelsdorf wurde bei der Überschwemmung, die Dittelsdorf am 25.8. heimsuchte, in Mitleidenschaft gezogen. Die Räume im Erdgeschoss können daher wegen der eingetragenen Feuchtigkeit gegenwärtig nicht genutzt werden. Aus diesem Grund muss die angekündigte Ausstellung über die Zittauer Fliegertage 1913 leider auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.
Anlässlich des 100. Jubiläums der Zittauer Fliegertage 1911 zeigt das Museum Dittelsdorf eine Kabinettausstellung mit zahlreichen Dokumenten und Bildmaterialien über das seinerzeit weit über die Grenzen der Stadt hinaus beachtete Ereignis. Ergänzt wird das Thema um Texte und Fotos zur Fernfahrt des Zeppelins von Leipzig nach Zittau im Jahre 1913. Für die Ausstellung stellt Vereinsmitglied Steffen Lehmann seine Sammlung zur Verfügung.
Die Ausstellung ist an den beiden Septemberwochenenden vom 10. bis 18.9. jeweils sonnabends und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet.
Im Museum Dittelsdorf wird um den Jahreswechsel, also mitten in der Weihnachtszeit, zum nunmehr vierten Mal ein Stück des Geschehens von Bethlehem in die Oberlausitz geholt. In der Blockstube des Museums werden mehrere lebensgroße Figuren um eine Krippe herum aufgebaut. Maria, Josef und Jesus, drei Hirten und die drei Könige. Sogar ein Schaf, eine Eule und zwei Mäuse sind dabei und machen die Szene lebendig. Ein „besonders lebensgroßer“ König ist scheinbar noch auf dem Weg zur Krippe: er steht im Flur des Hauses, denn er ist zu groß für die niedrige Stube...
Die liebevoll gestalteten Figuren wurden im Jahre 2007 von der katholischen Gemeindereferentin Heidemarie Köhler in Zusammenarbeit mit dem Seniorenkreis Ottendorf-Okrilla angefertigt und wurden seither in der Weihnachtszeit sowohl in den katholischen Kirchen um Zittau als auch im Museum Dittelsdorf aufgestellt.
Der Museumsverein lädt dazu ein, inmitten dieser Krippenfiguren und an dieser besonderen Krippe miteinander Weihnachten zu feiern. Das „inmitten“ ist dabei wörtlich zu nehmen, denn Figuren und Besucher mischen sich in der kleinen, warmen Stube. Das Programm sieht gemeinsames weihnachtliches Singen und Musizieren vor. Heitere und nachdenkliche Texte zur Weihnacht werden gelesen.
Termine: 29.12.2010 und 02.01.2011, 17:00 Uhr, der Eintritt ist frei. Gestaltet werden die beiden Veranstaltungen von evangelischen und katholischen Christen aus Zittau, Hirschfelde und Dittelsdorf.
Hinweis: Bei ungünstiger Witterung stehen die Parkmöglichkeiten am Museum leider nicht zur Verfügung, sodass auf die öffentlichen Parkmöglichkeiten am Gasthof Dittelsdorf bzw. am Buswendeplatz (jeweils ca. 400 m v. Museum entfernt) genutzt werden sollten.
Wir leben in mittelalterlichen Strukturen: Unsere Städte und Dörfer entstanden während der mittelalterlichen Ostkolonisation. Die damals gezogenen Grenzen zwischen den einzelnen Orten haben trotz verschiedenster politischer Reformen heute noch Bestand. Die vor 700 Jahren abgesteckten Ackerstreifen der Siedler sind als Flurstücksgrenzen auf dem Liegenschaftskataster noch heute sichtbar. Straßen, auf denen sich die ersten Siedler übers Land bewegten und von Dorf zu Dorf ziehend schließlich ihr Ziel im Wald erreichten, werden zum Teil heute noch genutzt. Die Standorte von Kirchen sowie die Marktplätze und Straßen in Städten, wurden ebenfalls in jener lange zurück liegenden Zeit abgesteckt. Wenngleich Häuser und Bäume der Neuzeit entstammen und auch manche Straße oder Flurstücksgrenze später gezogen wurde – die Wurzeln unserer gebauten und gepflanzten Kulturlandschaft liegen im Mittelalter.
Das Museum Dittelsdorf geht mit seiner diesjährigen Ausstellung auf Spurensuche. Am Beispiel der Orte um Hirschfelde wird nach den Wurzeln unserer Kulturlandschaft gesucht und gezeigt, wie viele sichtbare Spuren es aus dieser Zeit in, auf und über der Erde gibt: Mancher archäologische Fund wurde aus der Erde gehoben, Hohlwege im Gelände deuten auf verlassene Straßen unserer Ahnen. Kirchen bergen überraschende Details aus jener Zeit. Kirchen wurden auch nicht beliebig in die Gegend gestellt, ihr Standort entschied vergleichbar mit dem einer Burg auch über ihre Sichtbarkeit in der Landschaft. Es wurde bei der Inbesitznahme des Landes überhaupt viel mehr geplant, als wir heute meinen: Der Stadtgrundriss von Hirschfelde offenbart einen verblüffenden, streng geometrischen Plan. Er entführt zugleich in die mittelalterliche Gedankenwelt, in der Botschaften weniger über das geschriebene Wort, sondern mehr über Symbole vermittelt wurden. Doch schließlich sind da die wenigen alten Schriftquellen: Glockeninschriften und kaum deutbare Wandmalereien in der Hirschfelder Kirche.
Hier wird uns bewusst: die heute noch bestehenden Strukturen waren angelegt, noch ehe die eigentliche schriftliche Überlieferung einsetzte. Das macht es so schwer, die Entstehungsgeschichte unserer Orte zu enträtseln. Denn eine Stadt und ein Dorf sind schwerer zu „lesen“ und zu deuten als eine Urkunde. Sie sind aber in ihrer Aussage unbestechlich und zuverlässig. Sie sind eigentlich unsere wichtigsten Geschichtsquellen.
Aber auch sie können verloren gehen. Daher wird in der Ausstellung auch an jene Dörfer erinnert, die durch den Braunkohlenbergbau im Zittauer Becken verloren gingen. Und mit ihnen gingen nicht nur alle „Spuren des Mittelalters“ verloren, auch alle Spuren menschlichen Wirkens aus den Zeiten davor – ein Quellenverlust.
Auch aus diesem Blickwinkel heraus soll die 700-Jahr-Feier der ersten urkundlichen Erwähnung Hirschfeldes Anlass sein, den noch erhalten gebliebenen Dingen aus der Zeit der Entstehung unserer Orte Raum zu geben.
Die Ausstellung sollte eigentlich bis 10. Oktober geöffnet sein. Wegen des Septemberhochwassers musste sie jedoch vorsorglich abgebaut werden und kann daher nicht mehr besichtigt werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Die Ausstellung war bis Ende Oktober 2009 geöffnet, dabei konnten 600 Besucher gezählt werden. Wir bedanken uns für das Interesse!
Anlässlich des Hirschfelder Weihnachtsmarktes am 1. Advent (29.11.2009) wurden wesentliche Teile der Ausstellung auf dem Saal von „Riegers Hotel“ am Hirschfelder Markt gezeigt. Begleitet wurde diese Präsentation von einer DVD-Show mit Eindrücken von der Ausstellung im Museum Dittelsdorf. Auch hier sind wir mit der Besucherresonanz mehr als zufrieden.
Wir können uns nichts mitnehmen. Der Spruch ist hinlänglich bekannt, sein Sinngehalt auch: Alles, was wir im Leben an materiellem, an dinglichem Vermögen erworben haben, müssen wir bei unserem Tod zurücklassen. Es bleibt zurück.
An einem Dittelsdorfer Bauernhaus steht über der Tür in Stein gemeißelt: „Wir bauen allhier feste und sind doch fremde Gäste und wo wir sollen ewig sein, da bauen wir gar wenig ein.“
Nun gibt es unter uns sicher unterschiedliche Überzeugungen und Ansichten, ob und was nach dem Tod kommt. Was nicht zu bestreiten ist, ist dies: Im Unterschied zum dinglichen Vermögen geht das nicht dingliche, also das geistige Vermögen des Menschen, also sein Wesen, seine Seele, sein Wissen von dieser Welt. Vielleicht löst es sich in Luft auf, wird mit dem Körper zu Erde, vielleicht nimmt der Mensch es mit, vielleicht lebt seine Seele weiter. Auf jeden Fall: mit dem Menschen geht das eigentliche – der Sinn. Was er zurücklässt, was weitergegeben wird, ist Stückwerk. Man könnte fast sagen: wir leben inmitten dieses Stückwerkes aus Hinterlassenschaften: unser Dorf – unser Haus, geerbte Möbel, Hausrat, der Großteil davon ist von vorhergehenden Generationen geschaffen worden.
Und doch: wir leben damit weiter. Wir füllen unsere Umgebung neu mit unserem Leben, wir geben von unserem Wissen weiter, erwerben sowohl dingliches als auch nicht dingliches Vermögen. Mit uns bekommen die überkommenen Dinge einen neuen Sinn, eine neue Bedeutung. So ist die Welt ständig in Bewegung. Ein ewiger Kreislauf, es ist ein Kommen und Gehen. Das klingt nach Binsenweisheit, ich meine es aber so, wie es gesagt ist: es ist ein Kommen und Gehen, ein Lebenszyklus aus Geburt, Schule, Familie, Arbeit, Kinder, Ruhestand, Tod. „Von der Wiege bis zur Bahre“.
Und aus dieser Bewegung heraus ist es fast unmöglich, eine vergangene Zeitepoche objektiv und den Tatsachen entsprechend nachzugestalten. Denn alle Zeugnisse, die uns dafür zur Verfügung stehen: Bücher, Fotos, Urkunden, Gegenstände, historische Städte und Dörfer, sind Stückwerk, unsere Vorfahren haben sie hinter sich gelassen.
Die Wahrnehmung des Sinnes der Dinge, ihre Betrachtung ist flüchtig und hängt unmittelbar von uns als Betrachter ab. Was die Menschen empfanden, die die hinterlassenen Gegenstände schufen und benutzten, wissen wir nicht. Unsere Vorfahren selbst sind nicht mehr. Wir sehen die Dinge mit unseren Augen, aus unserer Zeit heraus. Verklärung ist das Zauberwort, das dafür sorgt, dass manche alte Museumsstube als Idylle erscheint, weil eine objektive Darstellung und Wahrnehmung der Zeitumstände nicht mehr möglich ist. Wie oft hören wir „In der DDR war auch nicht alles schlecht“ und könnten dem genügend entgegensetzen. Dabei liegt die DDR noch nicht ganz 20 Jahre zurück, die meisten haben sie selbst erlebt. Wie schwer ist es da erst, eine Zeit darzustellen, an die sich selbst die ältesten Lebenden nicht erinnern können, die uns also nur durch Zeitzeugnisse entgegentritt; die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg.
Was Sie hier im Museum sehen, kann darum auch nur Stückwerk sein und das mit Absicht. Wir zeigen keine Märchenfilmidylle, wir zeigen kein wissenschaftlich erforschtes Sittengemälde, wir zeigen bewusstes Stückwerk: das Teil steht für das Ganze.
Mitunter sind es ganz kleine Teile, nicht hinsichtlich ihrer messbaren Größe, sondern hinsichtlich ihrer Bedeutung: wir wollen auch ein Stück weit das Unscheinbare, undeutende in den Blickpunkt rücken, das, was eine Zeit stärker bestimmte als die Sensationsberichte aus Chroniken: nämlich das Normale, das oft Vergessene. Diese unscheinbaren Dinge machen auch einen Großteil unserer Sammlung aus, die wir in diesem Jahr der Öffentlichkeit zeigen, auch weil unser Haus im Herbst sein 15jähriges Bestehen feiern kann.
Was ist Besonderes am Lebenslauf eines Johann Gotthelf Grünwald, den heute keiner mehr kennt? Ein einfacher Weber aus Dittelsdorf, der um 1850 lebte und mehr krank als gesund war, den nur zwei seiner zwölf Kinder überlebten. Der froh war, mit seiner Frau endlich ein eigenes Haus zu besitzen, es jedoch mit der Familie des Verkäufers und dessen Verwandtschaft teilen musste. Der nur wenige Jahre in seinem Haus lebte, ehe er beinahe am Webstuhl sitzend starb. Was wissen wir denn über Johann Traugott Hartmann, der in dem vor uns stehenden Bette schlief? Weshalb kann man das Leben von Ernst Wilhelm Rebsch, der außer der eigenen Familie kaum noch jemandem vom Namen her bekannt ist, als erfüllt bezeichnen? Oder wer weiß denn noch, dass das Krankenbett üblicherweise in der Stube stand? Oder dass wie in einem Haus mitunter zwei oder drei einander fremde Familien zugleich leben und arbeiten mussten und dennoch nach eigenen Bekundungen genügsam und zufrieden lebten.
All das sind einzelne Aspekte eines Alltages, den es nicht mehr gibt. Ein Alltag, der durch schwere Arbeit geprägt war, aber auch durch eine gehörige Portion Humor, oft auch derb, gepaart mit Erfahrung.
Einige überlieferte Sprüche alter Dittelsdorfer sollen an dieser Stelle zitiert werden:
Vollprecht-Ernst über die Wirkung von Salbei: „Salbei heelt’s Fleesch an Duppe zusoamm.“
Meine Urgroßmutter über die Möglichkeit, Arztkosten zu minimieren:„Jeder Furz resst’n Duktr an Toalr aus Hoalse.“
Oder die von alten Dittelsdorfern zitierte Kunnt-Muhm’, eine Frau aus der Familie Conte: „Wie dr Dreck dörrt, so bleibt’r“. Später hieß das Wort so: „Was das Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“
Dinge werden erst durch ihre Geschichte begreifbar. Aber auch hier gilt: Es bleibt Stückwerk, weil nie die ganze Geschichte eines Gegenstandes festgehalten werden kann.
Selbst wenn wir einzelne Episoden wissen, die Wahrnehmung ist für jeden eine andere: was für den einen Patina, ist für den anderen einfach eine Dreckkruste. Was für den einen nicht mal mehr als Putzlappen taugen würde, ist für uns hier ein Zeitzeugnis sonders gleichen: ein hundertmal geflicktes Hemd, das als Unterhemd oder Nachthemd getragen wurde. Hundertmal geflickt kann es unglaublich viel über Wertmaßstäbe und Beständigkeit erzählen, wenn es das - wie hier im Museum - darf und nicht aus Unkenntnis in der Mülltonne landet.
Wie wichtig selbst scheinbar belanglose Überlieferungen sind, mögen folgende zunächst rätselhafte Geschichten belegen, die mir vor Jahren von heute bereits verstorbenen Dittelsdorfern erzählt worden sind:
So berichtete mir Schäfer-Reinhold aus dem Wittgendorfer Feld, sein Großvater habe ihm erzählt, der Bauernhof habe „früher“ im Winkel, also hier in der Nähe des Museums gestanden und sei dann dort draußen neu gebaut worden. Ähnliches hörte ich von Wagner-Helmut, der mir den alten Standort des Bauernhofes an der Dorfstraße noch benennen konnte. Das alles sei etwa 200 Jahr her. Wieso aber sind Bauernhöfe gewandert? Was ist daran wahr und was ist Legende? Ich konnte es nicht deuten.
Jahre später stellte sich nach Auswertung der Schöppenbücher heraus, dass tatsächlich in einem Zeitraum von etwa 50 Jahren die bislang bestehenden Hofstellen „im Dorfe“ aufgegeben und zur Vermeidung unnötiger Wege neue Bauerngüter mitten in den eigenen Feldbesitz gebaut wurden: die Schlegler und Wittgendorfer Feldhäuser entstanden. Und die Lokalisierung von Wagners Gut an der Dorfstraße konnte exakt bestätigt werden.
Die Erzählung war sachlich wahr, die Entwicklung vollzog sich jedoch nicht vor 200, sondern vor mehr als 400 Jahren. Und im Falle Schäfers weist sie in eine noch frühere Zeit: der Feldbesitz vieler Dittelsdorfer Bauern ging aus der Zerschlagung des sogenannten Alten Hofes, eines herrschaftlichen Vorwerkes hervor. Das wiederum stand im Winkel und wurde vor bereits 600 Jahren aufgelöst.
Zwei scheinbar belanglose Geschichten wurden über Jahrhunderte weitergegeben und bestätigten Forschungsergebnisse. Was zeigen sie uns:
Überhaupt ist bei aller Betrachtung zu fragen: warum wurden die Dinge, die wir hier stellvertretend sehen aufbewahrt und ins Museum gegeben? Lagen sie einfach auf dem Dachboden herum, und waren eben alt genug fürs Museum? Oder zu schade zum Wegwerfen? Warum zu schade zum Wegwerfen? Weil sie einfach schön aussehen? Oder auch, weil man selbst damit eine Geschichte verbindet, vielleicht seine eigene? Warum heben wir alte Familienfotos auf, auch die von Verwandten, die schon längst tot sind, die wir gar nicht kannten? Warum wurden und werden Geschichten von früher weitererzählt? Vielleicht, um zu wissen, wo wir herkommen.
Und wenn wir bedenken, wie viele alten Dinge vernichtet werden, wie viele solcher Geschichten nicht mehr erzählt werden, wird ebenfalls deutlich, dass unser Geschichtsbild ein Stückwerk ist.
Daher ist jedes dieser Stücke, wie wir sie hier sehen, nicht mehr als ein farbiges Puzzleteil. Aber auch nicht weniger. Es ist Teil eines riesenhaften, nie fertig werdenden Puzzles. Die meisten Stücke dieses Puzzles haben ihre Farbe verloren oder noch keine bekommen - sie sind einfach nur weiß – weiße Flecke, die wir selber erst in unseren Gedanken und mit unserem Leben farbig gestalten. Wir sind damit selbst Teil eines unendlichen, sich stetig verändernden Puzzles, das nie vollendet wird.
Erwin Strittmatter schrieb: „Mir scheint der Sinn des Lebens darin zu bestehen, hinter den Sinn des Lebens zu kommen.“ Dieser Satz dreht sich im Kreise und fasst den ewigen Kreislauf aus Kommen und Gehen und unruhiger Suche in Worte. Es geht um die Suche nach geistigen Werten, denn die bleiben später nicht zurück. Vielleicht nehmen wir sie mit.
Ich lade Sie ein, in unserem Museum die einzelnen Stücke als farbige Puzzleteile zu betrachten, weiße Flecke zu füllen.
Wieland Menzel
Museum Dittelsdorf, 31.05.09
Neben dem Museum Dittelsdorf war auch „Riegers Hotel“ am Hirschfelder Marktplatz von 10:00-17:00 Uhr geöffnet. In einem der drei früheren traditionsreichen Gasthöfe erwarteten die Besucher entsprechend des diesjährigen Mottos „Stätten des Genusses“: die Ausstellung einer Festtafel im Stil der 1920er Jahre, eine Fotoausstellung über einstige Säle, Gaststätten und Kneipen in Hirschfelde und Umgebung sowie eine DVD-Show „Musikkapellen unserer Region von einst“ mit Originaltonaufnahmen! Die mehr als 100 Besucher konnten sich darüber hinaus vom Bemühen des Arbeitskreises Geschichte Hirschfelde um die Erhaltung des historischen Hauses überzeugen.
Der Museum Dittelsdorf e.V., zu dem der Arbeitskreis Geschichte gehört, hat mit der Stadt Zittau als Eigentümerin des Hauses einen Nutzungsvertrag als „Wächterhaus“ abgeschlossen.