Das Museum DittelsdorfUnser Museum wendet sich sowohl an Einwohner des Ortes und der Umgebung als auch an regionales und überregionales Fachpublikum, dessen Interesse der Kunst, der Volksbauweise oder der Regionalgeschichte gilt. Dabei wird der Ort Dittelsdorf einem besonderen Besucherkreis bekannt gemacht.
Einziges ständiges Ausstellungsexponat ist das Haus selbst. Eine nicht alltägliche Nutzungsform (Galerie) weist auf die vielfältigen Möglichkeiten hin, wie Umgebindehäuser mit schwieriger Raumstruktur und geringer Raumhöhe (um-)genutzt werden können.
Der Verzicht auf eine ständige Ausstellung ermöglicht es, jährlich wechselnde Ausstellungen mit größerem Raumbedarf zu konzipieren, wobei die unterschiedlichen Raumcharaktere (helle Blockstube, dunkle Kammer, Kabinett, Vorsaal) spannungsvolle Ausstellungsgestaltungen zulassen.
Zunächst waren die Frühjahrsausstellungen der Erinnerung an Künstler der Region sowie Aspekten der Regionalgeschichte und Denkmalpflege gewidmet. Die Herbstausstellungen in der „Galerie im Umgebindehaus“ verbanden über 10 Jahre hinweg zeitgenössische Kunst mit historischem Ambiente. Beides befruchtet einander: die ausgestellten Arbeiten erhalten in dieser Umgebung eine neue Ausstrahlung; das Haus wird in besonderer Weise belebt. Historische Bau- und Raumstrukturen werden aufgewertet und inszeniert. Seit 2009 setzt eine Jahresausstellung neue thematische Schwerpunkte.
Die vorhandene Sammlung historischen Hausrates und historischer Fenster wird in Einzelstücken themenbezogen zur Ausstellungsgestaltung genutzt.
Ausstellungen zur Ortsgeschichte werden entsprechend aktueller Jubiläen in die Museumsarbeit eingebunden (625 Jahre Dittelsdorf, 150 Jahre Kirche, 10 Jahre Museum).
Haus und Garten bilden eine Einheit. Im Vorgarten gedeihen ortstypische Stauden und Obstbäume. Eine Linde entwickelt sich allmählich zur Hauslinde.
Das Museum Dittelsdorf ist Ausgangspunkt für Rundgänge durch den Ort Dittelsdorf, der sich durch einen dicht bebauten Ortskern mit reichem Bestand an Volksbauweise auszeichnet. Dorfführungen erläutern Entstehung und Ausprägung der Umgebindebauweise.
Das Museumskonzept ist aus der Arbeit gewachsen. Erste Ideen wurden revidiert, Kontinuität in der inhaltlichen Arbeit ist entstanden. Das Museum Dittelsdorf hat sich etabliert.
Eintrittspreise:
Museumsbesuch 1,50 € p.P. (Kinder bis 14 Jahre frei)
Dorfführung incl.
Museumsbesuch 3,00 € p.P. (Kinder bis 14 Jahre frei)
Öffnungszeiten:
2. Juni - 15. September sonntags 14 - 17 Uhr
Museum Dittelsdorf
OT Dittelsdorf
Hirschfelder Straße 31
02788 Zittau
Kontakt:
Museum Dittelsdorf e.V.
c/o Wieland Menzel
OT Dittelsdorf
Neue Gasse 11
02788 Zittau
Tel.: 035843 22839
Email: dittelsdorf@t-online.de
Parkplätze am Haus.
Es ist schon etwas Besonderes: in einer Zeit leerer Kulturkassen eröffnet in Dittelsdorf ein neues Museum! Innerhalb von 14 Jahren entwickelt es sich allmählich, aber stetig und dank vieler positiver Umstände zu einer festen Größe in der regionalen Kulturlandschaft.
1988 |
Eine kleine private Sammlung historischen Gebrauchsgutes entsteht. Ziel ist die Einrichtung einer Heimatstube. Ein geeignetes Objekt findet sich zunächst nicht. Die Sammlung wird schließlich umfangreicher; der Dachboden der Dittelsdorfer Kirche kann als Lagerraum mitgenutzt werden. |
1991 |
Das repräsentative Umgebindehaus an der Hirschfelder Straße 31 wird durch Auszug der Mieter frei. Es soll aus Gemeindebesitz verkauft werden. Den Kaufinteressenten sind jedoch die Fenster zu klein, die Zimmer zu niedrig, die Substanz zu schlecht und der Garten zu groß; ein Käufer findet sich nicht. |
1992 |
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz stellt durch Vermittlung des Sächsischen Vereins für Volksbauweise e.V. 20.000,- DM für die Sicherung dieses Umgebindehauses in Aussicht. |
Der Dittelsdorfer Gemeinderat beschließt mit diesem finanziellen Anreiz die Sanierung und Umnutzung des Objektes zu einem Heimatmuseum. |
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1992 bis 1994 erfolgt mit einem Gesamtaufwand von ca. 200.000,- DM (davon 50 % Förderung durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz; 25 % Förderung des Freistaates Sachsen und des Landkreises sowie 25 % Eigenanteil der Kommune) die behutsame, aber grundlegende Gebäudesanierung. |
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1994 |
Museumseröffnung anlässlich der 625-Jahr-Feier von Dittelsdorf mit einer Ausstellung zur Ortsgeschichte. Mehr als 1.000 Besucher kommen. Der Dittelsdorfer Denkmalpfad wird auf Initiative der Museumsgründer erarbeitet und beschildert. |
1995 |
Der Förderverein Museum Dittelsdorf gründet sich mit 7 Mitgliedern. Er organisiert seither die regelmäßige Ausstellungsarbeit und hat gegenwärtig 19 Mitglieder. |
1996 |
Der Bauerngarten vor dem Haus entsteht, auch mit finanzieller Unterstützung des Staatlichen Amtes für ländliche Neuordnung Kamenz. |
1997 |
Einführung des inhaltlichen Konzeptes mit Frühjahrs- und Herbstausstellung. Die „Galerie im Umgebindehaus“ wird begründet. |
1998 |
Der Verein entschließt sich, das Museum ausschließlich in eigener Arbeit zu betreiben, sich auf das Machbare zu beschränken und auf Arbeitsmarktprogramme (ABM) zu verzichten. |
1999 |
Im fünften Jahr des Bestehens unseres Museums wird der 5.000. Besucher begrüßt. |
2004 |
Eine umfangreiche Sammlung historischen Alltagsgutes wird von einer Wittgendorfer Einwohnerin dem Museum Dittelsdorf durch Schenkung überlassen. |
2005 |
Der Verein übernimmt das Haus mietfrei von der Gemeinde in eigene Trägerschaft bei Gewährung eines festen Betriebskostenzuschusses. Der Verein trägt nun den Namen „Museum Dittelsdorf e.V.“ Neue Angebote bereichern die Museumsarbeit: Die Dorfführungen „Dittelsdorf – ein Umgebinde-Guckkasten“ werden erstmals angeboten; das Museum öffnet zum Tag des Offenen Umgebindehauses. |
Der 10.000 Besucher wird begrüßt. |
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2006 |
Die Arbeitsgruppe Ortsgeschichte von Hirschfelde wird in den Verein integriert. Die Mitgliederzahl steigt auf 30. |
2007 |
Der Verein übernimmt das von der Gemeinde angekaufte „Pinkerthäusel“ in Hirschfelde in Nutzung als Vereinshaus und Archiv des Geschichtskreises. |
Die „Galerie im Umgebindehaus“ wird nach 10jähriger Arbeit abgeschlossen. |
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2008 |
Die 30. Ausstellung des Museums Dittelsdorf wird gezeigt: Siegfried Schreiber (1928-1988) Bildhauer und Maler; ein Gemeinschaftsprojekt mit den Museen in Bautzen und Görlitz |
2009 |
Im 15. Jahr des Bestehens des Museum wird die Ausstellung „Von der Wiege bis zur Bahre“ mit Exponaten aus dem Fundus und dazugehörigen Geschichten gezeigt. Zum ersten Mal öffnet das Museum auch in den Sommermonaten. |
2011 |
Am 25.8. geht über Dittelsdorf ein Wolkenbruch nieder. Die dadurch ausgelöste Flutwelle beschädigte insgesamt mehr als 30 Häuser in Dittelsdorf, darunter auch das Museum. Besonders die Blockstube wird dabei in Mitleidenschaft gezogen, sodass die geplanten Veranstaltungen ausfallen müssen. |
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1994 |
Herbst - Eröffnung des Museums |
1995 |
Herbst |
1996 |
Frühjahr |
Herbst |
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Weihnacht |
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1997 |
Frühjahr |
Herbst - Eröffnung der Reihe |
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1998 |
Frühjahr |
Herbst |
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1999 |
Frühjahr |
August-September (im Reiterhaus Neusalza- Spremberg) |
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Herbst |
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2000 |
Frühjahr |
Sommer |
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Herbst |
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2001 |
Frühjahr |
Herbst |
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2002 |
Frühjahr |
Herbst |
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2003 |
Frühjahr |
Herbst |
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2004 |
Frühjahr |
Herbst |
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2005 |
Frühjahr |
Herbst |
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2006 |
Frühjahr |
Herbst |
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2007 |
Frühjahr |
Wanderausstellung |
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Herbst |
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2008 |
Frühjahr |
Herbst |
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2009 |
‚15 Jahre Museum Dittelsdorf‘ |
2010 |
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2011/12 |
Keine Ausstellung wegen Beseitigung der Flutschäden |
2013 |
„Stubenkino - bewegte Bilder ins Haus geholt“ Die Sammlung historischer 8-mm-Filmtechnik von Burkhard Steger, Schlegel |