Prunkwappen der Stadt Zittau
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Das Zittauer Franziskanerkloster

Kurze Chronik der Klosteranlage

1244

Erste Ansiedlung der Franziskaner in Zittau

1268

Beginn des Klosterbau

1293

Altar und Chor der Kirche werden den Aposteln Petrus und Paulus geweiht

1421

Zittauer Kloster infolge der Hussitenkriege für 20 Jahre als Exilort für das Prager Domkapitel (Verwaltung des Erzbistums), Weihbischof Johann

1521

Beginn der Reformation in Zittau

1543

Übergabe des Klosters an den Zittauer Stadtrat

1554

Der letzte Franziskanermönch stirbt
Später teilweiser Einsturz und Materialentnahme für andere Bauzwecke

1598

Erste evangelische Gottesdienste

1658

Umbau der Kirche und Erweiterung des Langhauses Ausbau des Westflügels unter Bürgermeister Heinrich von Heffter

1675

Bau des ersten Grufthauses im ehemaligen Klosterhof – Gesamtanlage bis 1723

1691

Einrichtung und Weihe der Kirche für die böhmischen Exulanten im Erdgeschoss des Heffterhauses (bis 1846)

1704

Beginn der Renovierung des Ostflügels

1706

Einrichtung als Frauen-Armenhaus (Kartusche an der Ostseite Klosterstraße)

1709

Einweihung des Schausaales für die Kunstkammer und Raritätensammlung der Zittauer Ratsbibliothek im Heffterbau

1757

Während der Beschießung im 7-jährigen Krieg wird der Kirchturm getroffen, der Heffterbau mit seinen wertvollen Sammlungen wird gerettet
Nutzung der Klosterkirche als Hauptkirche der Stadt bis zur Wiederweihe von St. Johannis im Jahre 1837

1926

Beginnende Renovierung von Gruftbauten

1928

Auflösung des Armenhauses im Ostflügel, allmähliche Umgestaltung des gesamten Komplexes für Museumszwecke

1937

Eröffnung des Stadtmuseums (18. Juli)

1944

Befehl zur „Sicherung der Kulturschätze“ zwingt zur Auslagerung der Sammlungen

1946

Wiedereröffnung und teilweise Umgestaltung bis 1973

1975

Baupolizeiliche Sperrung des → Heffterbaus

1991

Beginn reger Bautätigkeit in Westflügel und → Klosterhof mit Unterstützung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz

2002

Wiedereröffnung des → Heffterbaus

2005

Sanierung des Ostflügels
Eröffnung der Dauerausstellung → „Kleines Fastentuch 1573“

2008

Entdeckung der mittelalterlichen Wandmalereien des → „Jungbrunnens“

2009

Abschluss der Restaurierungen
Neukonzeption der Gesamtausstellung