»750 Jahre Stadt Zittau « |
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Unsere Vorfahren hielten aber noch ein zweites Datum in der frühen Stadtgeschichte für wichtig. Im Jahre 1255 besuchte der böhmische König Ottokar II. das damals noch recht junge Zittau, das ihm so wichtig erschien, dass er befahl, die Siedlung beträchtlich zu erweitern und mit einer Mauer zu befestigen. Nach alter Sitte umritt er Zittau und ließ in der Spur seines Pferdes durch eine mit dem Pflug gezogene Furche deren künftigen Umfang markieren. Die Stadtgrenze verlief seither im Bereich des heutigen Grünen Ringes. Darüber hinaus gewährte er eine Reihe gewinnbringender Privilegien wie Steuer- und Zollfreiheit, das Recht Gericht zu halten und eigene Münzen zu prägen. Dadurch gewann Zittau schnell an wirtschaftlicher und politischer Bedeutung, was schließlich dazu führte, dass es später zu einer königlichen Stadt erhoben wurde. Schon 1855 und 1955 nahm man dies zum Anlass für große Jubelfeiern. 2005 jährt sich der Besuch des Königs Ottokar II. nun bereits zum 750. Male, was gerade angesichts des engeren Zusammenrückens der Oberlausitz und Nordböhmens nach der Erweiterung der Europäischen Union ein guter Grund zum Feiern ist. Aus diesem Anlass hat die Stadt Zittau vom 24. Juni bis 3. Juli 2005 eine
Festwoche geplant. | ||
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